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Der schnellste Rechner Österreichs - der "Vienna Scientific Cluster" (VSC) ...


... wurde im Herbst 2009 von TU Wien, Uni Wien und BOKU Wien gemeinsam in Betrieb genommen.


VSC kann 35 Billionen Rechenschritte pro Sekunde durchführen kann - damit liegt der Supercomputer weltweit auf Platz 156 der schnellsten Rechner.


Nun soll der gemeinsame Cluster der drei Wiener Universitäten mit einem Budget von 12 Mio. Euro weiter ausgebaut werden.


Zentraler Informatikdienst (ZID) der Universität Wien TU Wien BOKU Wien
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12 Millionen Euro für Wiener Supercomputer
Forschungspolitik, Wissenschaft
Redaktion am 17. Juni 2010

Im Herbst 2009 haben drei Wiener Universitäten - Technische Universität (TU) Wien, Universität Wien und Universität für Bodenkultur (BoKu) - den schnellsten Rechner Österreichs in Betrieb genommen. Nun liegen die Pläne für den kontinuierlichen Ausbau des Projekts mit einem Gesamtvolumen von zwölf Millionen Euro vor.

Mit dem "Vienna Scientific Cluster" (VSC) wurde im  Herbst letzten Jahres der schnellste Rechner Österreichs in Betrieb genommen (Platz 156 weltweit), der 35 Billionen Rechenschritte pro Sekunde durchführen kann. Die WissenschafterInnen der drei beteiligten Universitäten haben in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass der Hochleistungsrechner voll ausgelastet ist.

High Performance Computing weiter ausbauen

Im Zuge der Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium (BMWF) haben TU und Universität Wien für den weiteren Ausbau des High Performance Computing am Standort in Summe zwölf Millionen Euro erhalten, was Vizerektor Heinz W. Engl freut: "Das Ministerium belohnt damit die Vorleistungen der beteiligten Universitäten und leistet einen wichtigen Beitrag für den Forschungsstandort."

Die weiteren Ausbaustufen des VSC sollen am "Science Center" der TU Wien am Arsenal realisiert werden. Der Standort hat sich unter vier Optionen als bester herauskristallisiert. TU Wien-Forschungsvizerektorin Sabine Seidler zur Strategie: "Es macht keinen Sinn, alles auf eine Karte zu setzen. Wir wollen durch laufende Investitionen nachhaltig einen Platz im Bereich der Top 100 weltweit halten." Demgemäß wird der jetzige Rechner (VSC 1) auch beibehalten, sogar in geringem Umfang ausgebaut, um das Portfolio an Rechenleistung abzurunden. Die Ausschreibung für den nächsten Rechner (VSC 2) wird in den kommenden Monaten starten.

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