Im Wintersemester 2010/11 startet das neue englischsprachige Masterstudium "European Master in Health and Physical Activity". Es wird in Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten durchgeführt und vermittelt ein fundiertes Verständnis der wissenschaftlichen, biologischen, psychosozialen und gesellschaftlichen Aspekte der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Nähere Informationen "European Master in Health and Physical Activity"
Ebenfalls neu eingeführt wurde der interdisziplinäre Masterstudiengang Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte (History and Philosphy of Science - HPS). Das Ziel des Masterstudiums HPS ist der Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen im Hinblick auf historische, kulturwissenschaftliche und philosophische Untersuchungen des im weiten Sinne verstandenen wissenschaftlichen Forschens. Die Ausbildung umfasst inhaltlich breite und methodologisch präzise Kompetenzen zur Rekonstruktion, Analyse und Evaluierung von historischen Entwicklungen des wissenschaftlichen Feldes, wissenschaftsphilosophischen Modellen und Fragestellungen sowie gesellschaftlichen Ursachen, Zusammenhängen und Folgen des wissenschaftlichen Forschens.
Nähere Informationen "MA History and Philosophy of Science"
Verbesserungen bei bestehenden Bachelorstudien
Bei bestehenden Bachelorstudien wurden mehrere Verbesserungen umgesetzt, so z.B. die stärkere Fokussierung der gemeinsamen sozialwissenschaftlichen Studien- und Orientierungsphase, die von einem MentorInnenprogramm begleitet wird. Außerdem wurden Curricula vom Senat überarbeitet -mit dem Ziel, die Studierbarkeit zu erhöhen, so z.B. Philosophie, Kunstgeschichte und Sinologie. Die individuelle Studienplanung wird erleichtert, die Studierenden können die Abfolge von Lehrveranstaltungen flexibler gestalten.
Nähere Informationen Studieneingangs- und Orientierungsphase für Sozialwissenschaften
Erweiterungscurricula und Ringvorlesungen
Rund 10.000 Lehrveranstaltungen finden pro Studienjahr an der Universität Wien statt: Kein Wunder, dass die allererste Prüfung für viele StudienanfängerInnen im Zusammenstellen des Stundenplans besteht. Um die sinnvolle Auswahl zu erleichtern, bieten die meisten Disziplinen Module oder Wahlfachkörbe mit aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen an. Seit dem Wintersemester 2008/2009 stehen für Studierende sogenannte Erweiterungscurricula (EC) zur Verfügung - modularisierte "Minicurricula", die über den vorgegebenen Studienplan hinausgehen und individuelle Bildungsverläufe fördern.
Ringvorlesungen bieten eine besonders gute Möglichkeit, ein Themengebiet in seiner ganzen Bandbreite und aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und sein persönliches Interessenspektrum auszuloten.
Erweiterungscurriculum Medienästhetik im Alltagseinsatz
Das EC "Medienästhetik im Alltagseinsatz" versucht Studierenden, die nicht Theater-, Film- und Medienwissenschaft absolvieren, medienästhetische Kompetenzen und Fertigkeiten zu vermitteln, die für alltägliche Anwendungen relevant sind - z. B. für Kommunikationsaufgaben, die einen Medieneinsatz und somit eine ästhetische Gestaltung erfordern. In Studium und Beruf müssen Inhalte, Projekte, Kompetenzen etc. dargestellt werden: Das EC eröffnet deshalb die kulturwissenschaftliche Reflexion medienästhetischer Kommunikation in Kombination mit Anwendungsaufgaben, die entweder spezifisch im Übergang vom Studium in den Beruf angesiedelt sind oder sich allgemein an der medialen Kommunikation von Inhalten, Ideen und Problemzusammenhängen in verschiedenen Berufsfeldern orientieren. Das EC umfasst die zwei Vorlesungen "Bild- und Wortkombination in Geschichte und Theorie" und "Medienentwicklungen und Kommunikationsformen" sowie die Übung "Medienästhetik im Alltagseinsatz". Der Arbeitsaufwand beträgt 15 ECTS-Punkte.
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Erweiterungscurriculum "Grundlagen öffentlicher Kommunikation"
Das Ziel des EC "Grundlagen öffentlicher Kommunikation" ist es, Studierenden, die nicht Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studieren, Kompetenzen und Fertigkeiten im Bereich öffentlicher Kommunikation zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen die Prozesse der Massenkommunikation, die Struktur und Organisation von Medien sowie die Reflexion der gesellschaftlichen Aufgaben und Funktionen der Massenkommunikation. Darüber hinaus werden grundlegende berufsspezifische Fertigkeiten vermittelt. Auch hier beträgt der Arbeitsaufwand 15 ECTS-Punkte.
Nähere Informationen (Mitteilungsblatt, PDF)
Erweiterungscurriculum "eTutorInnen und Knowledge Experts"
Mit dem Erweiterungscurriculum "eTutorInnen und Knowledge Experts" bietet die Universität heuer den dritten Durchgang zur Ausbildung von E-TutorInnen und FachtutorInnen an. Ziel ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung der (e)TutorInnentätigkeit zu leisten. Das EC widmet sich der Aufgabe, Studierenden eine theoretische und anwendungsorientierte Auseinandersetzung mit der Wissensarbeit (von der Produktion und Aufbereitung bis hin zur Vermittlung von Wissen) unter Einbeziehung der Arbeit mit digitalen Medien zu bieten.
Artikel "Erweiterungscurriculum 'eTutorInnen und Knowledge Experts'"
Erweiterungscurriculum "Interkulturelle Kompetenz Ostasien"
Ziel des interdisziplinären Erweiterungscurriculum "Interkulturelle Kompetenz Ostasien" ist es, Studierenden Kompetenzen und Fertigkeiten im Bereich der gegenwartsbezogenen Ostasienwissenschaften zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf interkultureller Kompetenz - der Fähigkeit, unter Berücksichtigung des jeweiligen kultur- und geschichtsspezifischen Kontextes angemessen zu handeln sowie Handlungen adäquat einzuschätzen und bewerten zu können. Vermittelt werden Grundkenntnisse zu den einzelnen Gesellschaften der Region - insbesondere zu China, Japan und Korea. Das EC besteht aus den zwei Modulen "Interkulturalität und die Region Ostasien" und "Kulturen und Gesellschaften Ostasiens". Der Arbeitsaufwand beträgt 15 ECTS-Punkte.
Nähere Informationen (Mitteilungsblatt, PDF)
Ringvorlesung "Von Lier nach Brüssel: Schlüsseljahre Österreichischer Geschichte"
Mit dem Konzept der "Schlüsseljahre" sollen wichtige Weichenstellungen in der Österreichischen Geschichte (Habsburgermonarchie und Republik) vom Beginn der Neuzeit bis 1995 in den Blick genommen werden. HistorikerInnen aus verschiedenen österreichischen Universitäten stellen ihre Forschungsgebiete vor: Jede Einheit behandelt das Ereignisjahr, widmet sich dann der dahinterliegenden Strukturgeschichte (Entwicklung und Folge des Schlüsseljahres) und geht abschließend auf die Erinnerungsgeschichte zum jeweiligen Schlüsseljahr ein. Die Vorlesung findet in Kooperation mit der Universität Salzburg statt und wird durch das Institut für Österreichische Geschichte unterstützt.
Details: Von Lier nach Brüssel: Schlüsseljahre Österreichischer Geschichte (1496 - 1995) Erster Termin: Freitag, 15. Oktober 2010, 12 - 13.30 Uhr Hörsaal 41: 1. Stock; Stiege 8 Dr.-Karl-Lueger Ring 1, 1010 Wien Anmeldung über UNIVIS von 20. bis 30. September 2010 Nähere Informationen
Ringvorlesung "Mei:CogSci Congnitive Science Lecture Series"
Das Ziel dieser Vorlesung im Rahmen des Joint Degree Programms "MEi:CogSci" (Middle European Interdisciplinary Master Programme in Cognitive Science) ist es, einen Überblick über das breite Forschungsfeld der Kognitionswissenschaften zu geben. Dazu stellen ForscherInnen verschiedener Fakultäten und Departments der Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien, der TU Wien sowie außeruniversitärer Forschungseinrichtungen ihre aktuelle Forschung im Bereich Cognitive Science vor. Die Themen reichen von "Künstlicher Intelligenz", "Kommunikation und Körper" über den "Spracherwerb bei Kindern" bis hin zu "Molekulare Einblicke in Lernen und Gedächtnis". Die Lehrveranstaltung steht Interessierten aus allen Studienrichtungen offen. Vorlesungssprache ist Englisch.
Details: Mei:CogSci Cognitive Science Lecture Series Termin: Dienstag, 5. Oktober 2010, 18.15 - 20 Uhr Elise-Richter-Saal Dr.-Karl-Lueger Ring 1, 1010 Wien Nähere Informationen
Eine Übersicht über alle aktuellen Lehrveranstaltungen bietet das Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien. (dh) |