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"Sei nicht so neugierig!" - Lange Nacht der Forschung 2009
Das war die Lange Nacht der Forschung 2009
Wissenschaft
Redaktion am 11. November 2009

Am Samstag, 7. November 2009, fand österreichweit die "Lange Nacht der Forschung" statt. Die Universität Wien war insgesamt mit vier Standorten - dem Hauptgebäude, dem Neuen Institutsgebäude (NIG), der Universitätssternwarte und dem Zentrum für Sportwissenschaft - vertreten. Im Hauptgebäude präsentierten sich u.a. die Fakultäten für Chemie und Physik mit über zwölf verschieden Stationen. Im Großen Festsaal gab es ab 17 Uhr stündlich Vorträge und der Arkadenhof stand ganz im Zeichen der "1. Internationale Overclocking-Meisterschaft".



Der Sonnenuntergang markierte den Beginn der Langen Nacht der Forschung am Samstag, 7. November. In Wien war der offizielle Startpunkt um Punkt 16.27 Uhr. In der Dunkelheit kam die Beleuchtung der Fassade des Hauptgebäudes besonders gut zur Geltung. Neben vielen spannenden Stationen im Haus, befand sich die Haupteinstiegsstelle der Langen Nacht der Forschung vor dem Hauptgebäude.

 

Für die an Forschung interessierten BesucherInnen standen im Hauptgebäude der Universität Wien spannende Forschungsstationen sowie abwechslungsreiche und interaktive Vorträge, Kinderführungen, Ausstellungen und Experimente zum Selbermachen zur Auswahl.



Auch Rektor Georg Winckler absolvierte einen Rundgang durch das Hauptgebäude während der Langen Nacht der Forschung. Hier besucht er gemeinsam mit dem Dekan der Fakultät für Physik, Christoph Dellago (re.), eine der insgesamt sechs Stationen der Fakultät für Physik, die Didaktik der Physik.



Rektor Georg Winckler im Gespräch mit Andreas Schwarcz vom Institut für Österreichische Geschichtsforschung. An dieser Station führten WissenschafterInnen unter dem Titel "Haben Sie ein Einreisevisum für das Imperium Romanum?" durch die Legionslager, Kastelle und Wachtürme der römischen Grenzanlagen rund um das Mittelmeer.

 

Rektor Georg Winckler mit dem Dekan der Fakultät für Physik, Christoph Dellago, und dessen Tochter Elisabeth.



Im vielseitigen Programm der Langen Nacht der Forschung fanden sich Stationen für jung und alt. Die "kleinen ForscherInnen" fanden natürlich die Stationen besonders spannend, an denen sie selbst experimentieren konnten.

 

Im Großen Festsaal der Universität Wien fanden ab 17 Uhr stündlich Vorträge statt, darunter auch von WissenschafterInnen der Fakultät für Physik, die interessierten Kids am Beispiel von Blitz und Donner die Relativitätstheorie erklärten oder …



... Harald Katzmair, Gründer der FAS.research und Lehrender an der Universität Wien, der über "Wirtschaftskrisen - Geschichte, Gegenwart und Zukunft" sprach.

 

Von Fakultäten und Instituten der Universität Wien waren folgende im Hauptgebäude vertreten: die Fakultäten für Chemie und Physik, das Institut für Mineralogie und Kristallographie, das Institut für Österreichische Geschichtsforschung und das Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein (im Bild).

 

Im Arkadenhof fand in einem eigens dafür errichteten Zelt die "1. Internationale Overclocking-Meisterschaft" statt. Dabei traten acht europäische Teams gegeneinander an und pushten ihre Computer bis an die Grenzen der physikalischen Leistungsfähigkeit. Beim "Overclocking" wird der PC durch Modifizieren und Übertakten einzelner Komponenten zu Höchstleistungen getrieben. Dazu ist eine Kühlung der Bauteile auf bis zu minus 196 Grad Celsius notwendig. Das Team, das am schnellsten eine Million Nachkommastellen der Zahl Pi berechnet, gewinnt.

 

Eine kleine Gruppe der BesetzerInnen des Audimax nutzten die Lange Nacht der Forschung, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen: Sie boten allen Interessierten Führungen durch den besetzten Hörsaal an. (Fotos: Universität Wien)

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