Der Muse reicht's: Präsentation des Buchs zum Kunstprojekt |
| Wissenschaft, Veranstaltungen |
| Redaktion am 11. November 2009 |
Am Montag, 16. November 2009, 18 Uhr, wird das Buch zur künstlerischen Intervention "Der Muse reicht's" im Arkadenhof der Universität Wien präsentiert. "Der Schatten der Kastalia" ist ein raumgreifendes Statement wider die männliche Hegemonie im Wissenschaftsbetrieb. Es sprechen Rektor Georg Winckler, Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), und Gabriele Moser, erste Vizerektorin der Universität Wien (2000-2003). Das Kunstobjekt der Künstlerin Iris Andraschek stellt die Kunsthistorikerin Silvia Eiblmayr vor. |
Mit ihrer formal reduzierten Arbeit "Der Muse reicht's" ist Iris Andraschek eine pointierte künstlerische Antwort auf die zentralen Anliegen des von der BIG gemeinsam mit der Universität Wien ausgeschriebenen Wettbewerbs gelungen: Im Jahr 1897 wurden erstmals Frauen an der Universität Wien zum Studium zugelassen. 1907 habilitierte sich die Romanistin Elise Richter als erste Frau an der Universität Wien. 2007 wurde "110 Jahre Wissenschafterinnen an der Universität Wien" gefeiert. Ziel der damals realisierten Ausstellung der Abteilung Frauenförderung und Gleichstellung war, nicht nur die Leistungen von Frauen an der Universität Wien sichtbar zu machen, sondern auch eine dauerhafte Installation an der Universität zu initiieren. Der schließlich von Universität Wien und BIG ausgeschriebene Kunstwettbewerb nahm den Umstand zum Ausgangspunkt, dass in der universitären Ehrungspolitik jahrzehntelang Ehrungen von Wissenschafterinnen nicht stattgefunden haben. |

