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Christine Cimzar-Egger, die Leiterin des Projekts "Imagefilm der Universität Wien", erzählt im Interview über Hintergründe und Making Of.


Schnappschüsse von den Dreharbeiten: Kamerafrau Maria Rank bespricht mit Regisseurin Dagmar Bever die nächste Einstellung.


Regisseurin Dagmar Bever verfolgt das Geschehen vor der Kamera am Kontrollbildschirm.


Der Film ist in Episoden aufgebaut und wurde an unterschiedlichen Standorten gedreht. Neben Bild und gesprochenem Kommentar lebt der Film auch von dynamischen, graphischen Elementen.


Am Campus wurden einige Außenaufnahmen sowie ein Kleingruppenseminar gefilmt, aber auch eine tatsächlich stattfindende Konferenz.


Im Universitätszentrum Althanstraße wurde durch den Dreh in den Labors der naturwissenschaftliche Bezug hergestellt. (Fotos: Universität Wien)


Imagefilm der Universität Wien DLE Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungs- management Zone Media GmbH
Die Universität Wien im Film
Service
Redaktion am 29. September 2010

Seit Mai dieses Jahres verfügt die Universität Wien über einen eigenen Imagefilm, der die Universität in Form eines Episodenfilms vorstellt. Unterschiedliche thematische Schwerpunkte vermitteln Informationen zu Forschung und Lehre an mehreren Standorten der Universität Wien. Christine Cimzar-Egger von der DLE Öffentlichkeitsarbeit hat das Projekt geleitet, das durch die Firma Zone umgesetzt wurde.

Redaktion: Warum hat sich die Universität Wien dazu entschlossen, einen Imagefilm zu drehen?
Christine Cimzar-Egger: Ein Imagefilm gehört inzwischen zu den Standardinstrumenten, um eine Organisation in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Durch die Kombination von Ton, Bild und grafischen Elementen kann ein viel umfassenderer Eindruck von einer Institution vermittelt werden als beispielsweise nur durch geschriebenen Text. Gerade die Universität Wien kann vom Einsatz dieser vielschichtigen Möglichkeiten profitieren, um einen guten Querschnitt ihrer Aktivitäten zu vermitteln.

Redaktion: Was soll der Film vermitteln?
Cimzar-Egger: Das zentrale Thema des Films ist die Vielfalt, die allerorts an der Universität Wien zu finden ist. Studierende können hier aus einem Angebot von über 170 Studien wählen, WissenschafterInnen in etablierten Wissenschaftsgebieten neue Perspektiven entwickeln oder neue Forschungsgebiete erschließen. Und auch der Vielfalt an Standorten der Universität Wien - vom Hauptgebäude über den Campus bis hin zum Universitätszentrum Althanstraße - wird im Film Rechnung getragen. Er bietet einen multidimensionalen Einblick in das, was die Universität Wien ausmacht. Ein Imagefilm kann aber nur einen Überblick über die Universität Wien liefern.

Redaktion: Für welche Zielgruppe ist der Film konzipiert?
Cimzar-Egger: Angesprochen wird ein Publikum, das wahrscheinlich noch wenig über die Universität Wien weiß bzw. kaum Berührungspunkte mit ihr hatte. Einerseits kann der Film auf Veranstaltungen wie Konferenzen oder Messen eingesetzt werden, um die Universität Wien beispielsweise als zukünftigen Veranstaltungsort vorzustellen. Andererseits wird der Film als zentrales Element auf der Website der Universität Wien verwendet. Er eignet sich auch als Gastgeschenk beim Besuch anderer Universitäten. Da das Zielpublikum sehr weit gefasst ist, ist Einsatzmöglichkeit des Films ebenfalls vielfältig.

Redaktion: Wie entsteht ein Imagefilm? Welche Arbeitsschritte sind dabei wichtig?
Cimzar-Egger: Am Anfang stehen, wie bei jedem Projekt, die Idee und die zentralen Aussagen oder Informationen, die ein solcher Film vermitteln soll. Die Universität Wien beauftragte die Firma Zone, die langjährige Erfahrung in der Filmproduktion hat, mit der Umsetzung dieser Vorgaben. Auf Basis unserer Informationen konnte dann der Textkommentar verfasst und das Drehbuch geschrieben werden. Im Drehbuch wurden bereits mögliche Drehorte mit dem entsprechenden Text zusammengeführt. Die Koordination der Drehtage an den jeweiligen Drehorten, an denen wegen der Authentizität auch reale Personen bei ihren Tätigkeiten gefilmt wurden, hat die Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Mein großer Dank gilt diesen Personen, ohne die die Erstellung des Imagefilms unmöglich gewesen wäre.

Nach den Drehtagen folgte die sogenannte Postproduktion, in der das Filmmaterial gesichtet, ausgewählt und zu einer Rohversion des Films geschnitten wird. In dieser Phase wurden auch der Kommentar und die graphischen Elemente, die im endgültigen Film sichtbar sind, eingebaut. Die Stimme in der deutschsprachigen Version gehört übrigens der FM4-Moderatorin Gerlinde Lang. Nach einem letzten Feinschliff und der Abnahme durch das Rektorat lag schließlich das Endprodukt vor.

Redaktion: Wie lange dauerten die Dreharbeiten?
Cimzar-Egger: Die Dreharbeiten haben eine gute Woche in Anspruch genommen. Allerdings musste einige Zeit später noch an einem Tag nachgedreht werden, um optimales Filmmaterial zu erzielen. Die aufwendigeren Phasen in der Umsetzung sind sicherlich die Konzeptphase und die Postproduktion.

Redaktion: Wo wurde gedreht?
Cimzar-Egger: Da der Film laut Drehbuch in Episoden aufbaut ist, wurde an unterschiedlichen Standorten gedreht. So liegt der Fokus im Hauptgebäude beispielsweise auf akademischen Abschlussfeiern, Audimax und dem Großen Lesesaal der Universitätsbibliothek. Am Campus wurden einige Außenaufnahmen sowie ein Kleingruppenseminar gefilmt, aber auch eine tatsächlich stattfindende Konferenz. Im Universitätszentrum Althanstraße wurde durch den Dreh in den Labors der naturwissenschaftliche Bezug hergestellt. Um einen würdigen Abschluss für den Film zu bekommen – "mit forschendem Blick ins Universum" - wurde die Abschlussepisode am Institut für Astronomie gedreht.

Redaktion: Wie viele unterschiedliche Versionen des Films gibt es?
Cimzar-Egger: Die Universität Wien ist eine internationale Universität, darum herrschte schon in der Planung Einverständnis, dass eine englischsprachige Version zentrale Bedeutung hat. Im Zuge der Postproduktion, als sich die endgültige Länge des Films abzeichnete, ist die Entscheidung für eine zusätzliche Kurzversion gefallen. Diese ist mit 3,5 Minuten fast um die Hälfte kürzer, was besonders für die Platzierung auf der Website vorteilhaft ist. Somit stehen vier Versionen des Imagefilms zur Auswahl.

Redaktion: Wo und in welcher Form ist der Imagefilm erhältlich?

Cimzar-Egger: Der Imagefilm ist auf der Website der Universität Wien unter dem Menüpunkt "Universität" zu finden. Dort steht die deutsche Kurzversion zum direkten Abspielen zur Verfügung. Über ein Login kommen MitarbeiterInnen in einen geschützten Bereich, in dem sie alle vier Versionen herunterladen können. Wer eine DVD bestellen möchte, z.B. um sie bei einem Besuch einer anderen Universität zu verschenken, kann sie über die Öffentlichkeitsarbeit bestellen. (cce, lh)


Die Kurzversion des Imagefilms dauert gut drei Minuten. Sie können sie direkt in Ihrem Browser ansehen. Die englische Version finden Sie hier.

Sie können den Imagefilm der Universität Wien aber auch vom Streaming-Server der Universität aufrufen.

MitarbeiterInnen der Universität Wien steht der Film zudem zum Download im mp4-Format zur Verfügung (Mailbox-ID und Passwort erforderlich).


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