Logo der Uni Wien
Logo der Uni Wien

Archiv der Online-Zeitung

Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
  •   Home
  •   Forschung
  •   Wissenschaft &     Gesellschaft
  •   Studium & Lehre
  •   Professuren
  •   Personalia
  •   Service
  •   Dossiers
  •   UniBlicke

Sophie Loidolt promovierte "sub auspiciis praesidentis rei publicae".


Dies Academicus 2007
Service
Redaktion am 12. März 2007

Heute Vormittag überreichte Bundespräsident Heinz Fischer im Rahmen einer Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae der Philosophin Sophie Loidolt den Ehrenring der Republik Österreich. In seiner Rede zum Dies Academicus betonte Rektor Georg Winckler das Ziel der Universität Wien, "im Konzert der europäischen Forschungsuniversitäten mitspielen" zu wollen.

Der Dies Academicus anlässlich der Gründung der Universität Wien am 12. März 1365 wurde zunächst mit einer Kranzniederlegung im Stephansdom und um 11 Uhr mit der Promotion im Beisein des Bundespräsidenten begangen.
Heuer erhielt die 1980 geborene Sophie Loidolt den Ehrenring der Republik aus der Hand von Bundespräsident Heinz Fischer. Für eine Sub-auspiciis-Promotion müssen alle Oberstufen-Klassen mit Vorzug und die Matura mit Auszeichnung absolviert, an der Universität alle Diplomprüfungen und die Dissertation mit "Sehr gut" beurteilt werden. Sophie Loidolt: Philosophin mit kulturellen Ambitionen Sophie Loidolt maturierte in ihrer Geburtsstadt Neunkirchen (NÖ) mit Auszeichnung und studierte anschließend an der Universität Wien Philosophie. Während ihres Studiums absolvierte sie u.a. einen Erasmus-Auslandsaufenthalt in Paris und einen Forschungsaufenthalt in New York. Außerdem ist die Tochter der beiden Gründer der Festspiele Reichenau, Peter und Renate Loidolt, seit 2000 auch für die organisatorische Leitung dieser Kulturveranstaltung verantwortlich und seit dem Vorjahr freie Mitarbeiterin in der Ö1-Wissenschaftsredaktion.

Ihre Dissertation widmete Loidolt der Rechtsphänomenologie. Auch sonst beschäftigt sie sich mit der Phänomenologie, einer philosophischen Teildisziplin, und organisiert wissenschaftliche Tagungen dazu. Für die Zukunft wünscht sich die Lehrbeauftragte, an einer Universität wissenschaftlich weiterzuarbeiten und als zweites Standbein den Radiojournalismus weiter auszubauen. "Europa des Wissens"

In seiner Rede vor Sophie Loidolt, Bundespräsident Fischer und zahlreichen Dekanen sprach Rektor Georg Winckler über das von der EU angestrebte "Europa des Wissens". Dazu seien starke Universitäten notwendig. Im Jahr 2007 ist das große europäische Ziel, Wachstum und Beschäftigung in der EU über die Schlüsselfaktoren Bildung, Forschung und Innovation anzukurbeln. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Römischen Verträge am 25. März ? die Verträge führten damals zur Errichtung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ? sagte Winckler, dass sich die EU heute zunehmend auch als Europäischen Forschungs- und Hochschulraum versteht. "Universitäten bekommen dadurch eine Schlüsselrolle", so Winckler. Es sind die Universitäten, die Hochschulbildung vermitteln und über die Grundlagenforschung neue Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Und es sind die Universitäten, die sich verstärkt um soziale und technische Innovationen bemühen. Europäische Forschungsuniversität "Die Ziele der Universität Wien sind, im Konzert der europäischen Forschungsuniversitäten mitzuspielen und die Studierendenbetreuung zu verbessern", sagte Rektor Winckler weiter. Durch den Reformprozess der letzten Jahre konnten die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. Mit der Berufung von international renommierten ProfessorInnen und mit neuen Programmen, z.B. zur Förderung von jungen WissenschafterInnen, will sich die Universität Wien als europäische Forschungsuniversität profilieren. Die Ideen der Jungen sollen die Forschung an den Universitäten vorantreiben. Förderung von jungen WissenschafterInnen "Es ist ein zentrales Anliegen der Universität Wien, JungwissenschafterInnen attraktive Karrieren zu ermöglichen", so Winckler. "Die heutige 'Sub auspiciis'-Promotion von Sophie Loidolt und die Verleihung des 'Laudimaxima'-Preises 2007 an drei Jungwissenschafterinnen am Nachmittag zeigen, dass das Potential vorhanden ist." (cb/vs/mh) 642. Dies Academicus
Montag, 12. März 2007
17 Uhr, Kleiner Festsaal: Verleihung der "Laudimaxima" 2007 anschließend: Podiumsdiskussion "Wissenschaft für die Gesellschaft. Wissenschaft in der Gesellschaft" mit Ulrich Körtner, Konrad Paul Liessmann, Renée Schroeder, Anton Zeilinger und Georg Winckler. Moderation: Gisela Hopfmüller

<< zurück zur Übersicht
 
Impressum Druckversion
Universitat Wien | Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0