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Endbericht und Gutachten zu "eBologna" sind am virtuellen eLearningCenter veröffentlicht. Projektzentrum Lehrentwicklung    
E-Learning-Beauftragte an der Universität Wien
Studium/Lehre
Michaela Hafner (Redaktion) am 12. März 2007

Im Herbst 2005 wurden von den DekanInnen und Leitern der Zentren und Fakultäten E-Learning-Beauftragte ernannt. Sie sind - in Kooperation mit den DekanInnen und Zentrumsleitern, den SPLs und den Curricular-Arbeitsgruppen - mit der Entwicklung von fakultären E-Learning-Strategien beauftragt.

Viel hat sich getan seit der Einführung von E-Learning an der Universität Wien. Während in der ersten Phase (Jänner 2004 bis August 2005) E-Learning im Sinne von Blended Learning erst in einzelnen Lehrveranstaltungen zum Einsatz kam, wurden bis zum Wintersemester 2006/07 bereits 2000 Lehrveranstaltungen an der Universität Wien mithilfe der Lernplattform WebCT Vista abgewickelt - "das waren im vergangenen Wintersemester bereits mehr als zehn Prozent aller Lehrveranstaltungen", so der zuständige Vizerektor Arthur Mettinger.
Möglich wurde dies innerhalb der kurzen Zeitspanne durch die gezielte technisch-didaktische Qualifizierung und den umfassenden Support für Lehrende und E-TutorInnen, den die Lehrentwicklung, die Personalentwicklung und der Zentrale Informatikdienst zur Verfügung stellen.

E-Learning-Beauftragte für Fakultäten und Zentren


Im Zentrum der zweiten Implementierungsphase seit September 2005 - entwickelt im Rahmen des vom Wissenschaftsministeriums geförderten Projekts "eBologna" - steht die Integration von E-Learning in die verschiedenen Studienprogramme. "Durch eigene E-Learning-Beauftragte werden die 18 Fakultäten und Zentren in die gesamtuniversitäre E-Learning-Strategie einbezogen", erklärt Dr. Charlotte Zwiauer vom Projektzentrum Lehrentwicklung.

Die Aufgabe der E-Learning-Beauftragten, die von den DekanInnen und Zentrumsleitern im Herbst 2005 ernannt wurden, ist die Entwicklung von fakultären E-Learning-Strategien mit dem Fokus auf der curricularen Verankerung von E-Learning, in Einklang mit der universitätsweiten E-Learning-Strategie und vor dem Hintergrund des Umstiegs auf die dreigliedrige Studienarchitektur.

Kooperation, Integration, Qualifikation


Das Aufgabenprofil der E-Learning-Beauftragten umfasst die curriculare Verankerung von E-Learning, die Integration von E-Learning-Projekten und die Qualifizierung der KollegInnen. "Die E-Learning-Beauftragten haben eine große Verantwortung bei der erfolgreichen Integration von E-Learning an den Fakultäten und Zentren", sagt Dr. Brigitte Kossek von der Lehrentwicklung.
Das Projektzentrum Lehrentwicklung und der ZID bieten den Fakultäten und Zentren kontinuierlich Beratung und Feedback auf die eingeschlagene Strategieentwicklung.

Beispiel Translationswissenschaft


Ein Studium, in dem E-Learning schon sehr fest verankert ist, ist die Translationswissenschaft. Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Budin, bis Oktober E-Learning-Beauftragter und nun Dekan des Zentrums für Translationswissenschaft, erzählt: "E-Learning durchzieht bei uns alle Bereiche, von der Forschung bis zur Lehre, ob in den Sprachlabors, im Medienarchiv oder der digitalen Dolmetschanlage." Für den Großteil der 14 Sprachen, die am Institut für Translationswissenschaft angeboten werden, gibt es E-Learning-Angebote. Als E-Learning-Strategie seines Zentrums nennt er die Weiterentwicklung einer integrierten translatorischen Fachdidaktik verbunden mit multimedialen Methoden des Blended Learning. Gearbeitet wird auch an Strategien für ein interkulturelles E-Learning.

Statements der anderen E-Learning-Beauftragten
sowie Zwischenberichte über die bisherigen Initiativen sind im eLearning Center abrufbar.

"eBologna"


Die Einbindung der Fakultäten und Zentren in die E-Learning-Strategien wurde im Rahmen des Projekts "eBologna - Kooperation und Innovation durch Neue Medien in der Lehre an der Universität Wien" (September 2005 bis September 2006) umgesetzt. "eBologna" befindet sich nunmehr bis Herbst 2008 in der Nachhaltigkeitsphase.
Die Umsetzung der 2005/06 von den Fakultäten und Zentren erarbeiteten E-Learning-Strategien war auch Gegenstand der Zielvereinbarungen im Herbst 2006 und wird dies bis 2008 auch bleiben. In der Umsetzungsphase soll die systematische und kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden Studienangebote in Richtung E-Learning-gestützter Studienprogramme weiter vorangetrieben werden. (mh)

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