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Forschungsservice und Internationale Beziehungen
Einreichfristen für Preise, Förderungen und Stipendien bis Ende Februar 2006
Ausschreibungen
Anna Kim (Redaktion) am 11. Januar 2006

Für folgende Preise, Förderungen und Stipendien kann man sich bis Ende Februar 2006 bewerben: für den Wirtschaftskammerpreis 2006, den internationalen Holberg-Gedenkpreis 2006 und den Demokratiepreis der Margaretha-Lupac-Stiftung.

Wirtschaftskammerpreis 2006 Für besonders förderungswürdige Projekte von ForscherInnen der Universität Wien vergibt die Wirtschaftskammer Wien den "Wirtschaftskammerpreis 2006".
Besonders interessant für die Fachabteilungen und Sparten der Wirtschaftskammer Wien sind beispielsweise Projekte über den Wertverlust einer Liegenschaft im dicht bebauten Stadtgebiet, Auswirkungen von Einkaufszentren am Stadtrand auf den Individualverkehr, eine rechtlich verbindliche Kooperation zwischen den Ländern Wien, Niederösterreich und Bratislava in Fragen der Raumordnung und Verkehrsplanung, umgesetzte Gleichbehandlungsrichtlinien und Auswirkungen auf die Wirtschaftstreibenden, Kooperationsnetzwerke und -partnerschaften aus betriebswirtschaftlicher Sicht, die Bedeutung des Individualverkehrs für den innerstädtischen Handel u.v.m.
Einzureichen sind das Antragsformular 'Wirtschaftskammerpreis 2006', ein Lebenslauf sowie eine kurze Beschreibung des Projekts in zweifacher Ausfertigung. Information und Bewerbung:
Forschungsservice und Internationale Beziehungen
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
1010 Wien
Ausschreibung
Bewerbungsschluss: 15. Februar 2006
Holberg-Gedenkpreis 2006 Herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Fachbereichen Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie Theologie können bis Mitte Februar für den internationalen Holberg-Gedenkpreis 2006 ? benannt nach dem norwegisch-dänischen Akademiker und Dramatiker Ludvig Holberg (1684–754) ? nominiert werden. Der Preis wird an WissenschafterInnen vergeben, die herausragende, international anerkannte Beiträge zur humanistischen, sozialwissenschaftlichen, juristischen und theologischen Forschung geleistet haben.
Der Vorstand der Ludvig-Holberg-Gedenkstiftung vergibt den Preis auf der Grundlage der Empfehlung eines akademischen Ausschusses, der aus hervorragenden WissenschafterInnen aus den relevanten Fachgebieten besteht. ProfessorInnen an Universitäten und anderen Forschungsinstitutionen innerhalb der genannten Fachbereiche haben das Recht zur Nominierung von KandidatInnen für den Holberg-Preis. Grundlage der Arbeit des akademischen Ausschusses für den Holberg-Preis ist das Nominierungsschreiben, das in Englisch abzufassen ist. Es muss eine Begründung für die Nominierung (2-3 Seiten), einen kurzen Lebenslauf des Kandidaten bzw. der Kandidatin sowie Vorschläge für Personen enthalten, die die Arbeit des Wissenschafters bzw. der Wissenschafterin kennen.
Die Auszeichnung der Ludvig- Holberg-Gedenkstiftung ist mit NOK 4,5 Millionen (rund EUR 575.000) dotiert. Die PreisträgerInnen werden Ende September 2006 bekannt gegeben, die feierliche Überreichung erfolgt Ende November 2006 in Bergen. Information und Bewerbung:
Holbergprisen
Universitetet i Bergen
Postboks 7800
NO-5020 Bergen
Ausschreibung
Bewerbungsschluss: 15. Februar 2006
Demokratiepreis 2006 Die Margaretha-Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie schreibt den mit EUR 15.000 dotierten Demokratiepreis 2006 aus. Er ist für Personen bzw. Einrichtungen gedacht, die sich im Rahmen ihres Lebenswerkes oder ihrer täglichen Arbeit für Demokratie, Geschlechterdemokratie, Minderheitenrechte engagieren und/oder sich für Toleranz in der politischen Auseinandersetzung, in der Kunst und in der gesellschaftlichen Entwicklung einsetzen. 
Der Demokratiepreis der Lupac-Stiftung wird alle zwei Jahre, alternierend mit einem Wissenschaftspreis, vergeben, das erste Mal 2004 an das "International Business College" in Wien-Hetzendorf. 
Margaretha Lupac, 1910 in Wien geboren, war während des Zweiten Weltkrieges als Rot-Kreuz-Helferin und Sachbearbeiterin für wehrwirtschaftliche Angelegenheiten tätig. Die Kriegserlebnisse, aber auch das soziale Elend, die Arbeitslosigkeit und die wirtschaftliche Not in der Ersten Republik machten aus ihr eine Patriotin, die Leopold Figls Appell vom "Glauben an Österreich" zu ihrem Lebensmotto erhob. Sie starb am 17. Februar 1999 und vermachte ihr gesamtes erspartes Vermögen in der Höhe von rund EUR 1,5 Millionen der Republik Österreich. Information und Bewerbung:
Margaretha-Lupac-Stiftung
Dr.-Karl-Renner-Ring 3
1017 Wien
Tel.: 01/40 110-2572
E-Mail: lupacstiftung@parlament.gv.at
Ausschreibung
Bewerbungsschluss: 28. Februar 2006  

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