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Die Anglistin Barbara Seidlhofer spricht beim Fakultätsvortrag am 26. Juni über "Eigentum und Eigenart: Wem gehört die Weltsprache Englisch?"


Dekanat der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät "Die Rolle von Englisch in einem multilingualen Europa" (Mai 2009) Do you speak English? (Forschungsnewsletter, April 2007)
Fakultätsvortrag: "Wem gehört die Weltsprache Englisch?"
Veranstaltungen
Redaktion am 17. Juni 2009

"Eigentum und Eigenart: Wem gehört die Weltsprache Englisch?" Diese Frage stellt Barbara Seidlhofer vom Institut für Anglistik und Amerikanistik beim 4. Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultätsvortrag am Freitag, 26. Juni 2009. Im Anschluss an den Vortrag im Kleinen Festsaal wird die Fakultätsausstellung "Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät im Spiegel ihrer Forschung (Projekte - Plattformen - Kollegs)" im Arkadenhof eröffnet.

Englisch ist die derzeit dominierende erste echte Globalsprache: Weltweit verwenden sie mehr nicht-muttersprachliche als muttersprachliche SprecherInnen. Aber welches Englisch ist das, und wem gehört es? Wer bestimmt seine weitere Entwicklung? Mit diesem spannenden und aktuellen Fragestellungen beschäftigt sich Barbara Seidlhofer am Freitag, 26. Juni 2009, im mittlerweile vierten Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultätsvortrag "Eigentum und Eigenart: Wem gehört die Weltsprache Englisch?".

Weltsprache Englisch als Forschungsfeld

Eine Weltsprache gehört jenen, die sie benützen: Alle SprecherInnen formen und verändern die Sprache nach ihren Bedürfnissen, um ihre eigene Identität und Kreativität auszudrücken. Die Verbreitung der englischen Sprache ist beispiellos für die interkulturelle Kommunikation und erfordert ein Überdenken des Konzepts "Sprache": Ein neues Forschungsfeld, das sich den Eigenarten dieser Lingua Franca widmet, ist entstanden.
 
Barbara Seidlhofer vom Institut für Anglistik und Amerikanistik arbeitet schon seit mehreren Jahren und im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte zu Fragestellungen rund um ELF (English as a lingua franca): von seinen Anfängen als "exotische" Außenseiter-Idee bis hin zu seiner Durchsetzung als hochaktuelles, international anerkanntes Forschungsprogramm, das nicht nur für die Anglistik relevant ist.
Der Fakultätsvortrag ist die Fortsetzung einer erfolgreichen Vortragsreihe, die seit dem Wintersemester 2007/2008 besteht und sich innerhalb der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät bereits zum Identitätssymbol bzw. zur Institution etabliert hat.

Ausstellungseröffnung: Projekte - Plattformen - Kollegs

Englisch als weltweite Kommunikationsbasis erleichtert die Kooperation im Forschungsbereich: Am Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit steht immer eine klare Fragestellung, deren Beantwortung häufig eine breite - meist internationale - Zusammenarbeit erfordert. Deshalb zeigt die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät im Rahmen der Ausstellung "Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät im Spiegel ihrer Forschung (Projekte – Plattformen - Kollegs)", die im Anschluss an den Fakultätsvortrag eröffnet wird, über 30 Projekte, die auf einer solchen Kooperation basieren. Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2009 im Arkadenhof der Universität Wien zu besichtigen. (ps)


Fakultätsvortrag: "Eigentum und Eigenart: Wem gehört die Weltsprache Englisch?"
Freitag, 26. Juni 2009, 11.30 Uhr
Hauptgebäude Universität Wien, Kleiner Festsaal
Dr. Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Fakultätsausstellung: "Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät im Spiegel ihrer Forschung (Projekte – Plattformen - Kollegs)"
Freitag, 26. Juni 2009 bis Freitag, 17. Juli 2009
Arkadenhof im Hauptgebäude der Universität Wien
Dr. Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Eine Anmeldung ist bis Montag, 22. Juni 2009, möglich: Entweder auf  elektronischem Weg über die Grußkarte oder telefonisch unter 01-4277/41914 bzw. 45001.

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