Das Frauenförderungsprogramm fFORTE excellentia vergibt für jede Professur, die an einer österreichischen Universität mit einer Frau besetzt wird und die zur Steigerung des Frauenanteils unter den ProfessorInnen beiträgt, einen Betrag von 33.880 Euro. Bei der zweiten Ausschreibung erhalten zehn Universitäten insgesamt 880.880 Euro an zusätzlichen finanziellen Mitteln, davon gehen 169.400 Euro an die Universität Wien. |
Für jede Professur, die mit einer Frau besetzt wird und die zugleich die bestehende Anzahl an weiblichen Professuren - im Vergleich zum Vorjahr - erhöht, erhalten österreichische Universitäten im Rahmen von excellentia seit 2005 einen Betrag von 33.880 Euro.
169.400 Euro für Universität Wien
Bei der zweiten Ausschreibung heuer bewarben sich zwölf österreichische Universitäten bei fFORTE um die excellentia-Förderung. Zehn von ihnen bekommen insgesamt 880.880 Euro an zusätzlichen finanziellen Mitteln für die Steigerung des Anteils an Professorinnen. Die Universität Wien erhält für das Jahr 2005 169.400 Euro.
Den Universitäten steht es im Rahmen der Autonomie frei, die ausgezahlten Mittel den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu verwenden. Die Universität Wien hat beschlossen, dieses Geld erneut in frauenfördernde Maßnahmen zu investieren.
2005 reichten zwölf Universitäten ihre Berufungsstatistiken für das Jahr 2004 ein, an sieben Unis wurden 575.960 Euro ausbezahlt. Die Universität Wien erhielt damals ebenfalls 169.400 Euro.
10 Universitäten erhalten Geld
Neun weitere Universitäten erhalten ebenfalls Mittel aus dem excellentia-Programm von fFORTE: Die Universität Graz, die Universität Salzburg, die Universität Linz und die Universität Innsbruck erhalten je 101.640 Euro. Je 67.760 Euro erhalten die Medizinische Universität Graz, die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, die Universität für Weiterbildung Krems und die Universität für Angewandte Kunst Wien. Die Universität für Bodenkultur Wien, die heuer zum ersten Mal ihre Berufungsdaten eingereicht hat, erhält 33.880 Euro.
Anteil der Professorinnen steigern
excellentia unterstützt die strategische Personalpolitik der Universitäten Österreichs, um bestens ausgebildeten Wissenschafterinnen universitäre Führungspositionen zu erschließen und sie damit an den Wissenschaftsstandort zu binden, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten sichert.
excellentia läuft von 2005 bis 2010 und ist Teil von fFORTE, einer gemeinsamen Initiative des Rates für Forschung und Technologieentwicklung und der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur, für Verkehr, Innovation und Technologie und für Wirtschaft und Arbeit. (mh) |