Logo der Uni Wien
Logo der Uni Wien

Archiv der Online-Zeitung

Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
  •   Home
  •   Forschung
  •   Wissenschaft &     Gesellschaft
  •   Studium & Lehre
  •   Professuren
  •   Personalia
  •   Service
  •   Dossiers
  •   UniBlicke

Im Rahmen eines Symposiums von 21. bis 23. Oktober 2010 haben junge Osteuropa-ForscherInnen Gelegenheit, ihre Ergebnisse einem breiten Publikum zu präsentieren.


Organisiert wird die Tagung u.a. von den Nachwuchs- wissenschafterInnen Sabrina Kopf, Michael Portmann, Anna Michalowska und Claudia-Maria Behling.


Oliver Schmitt ist Sprecher des "Wiener Osteuropaforums", in dessen Rahmen sowohl das Nachwuchssymposium als auch die Ringvorlesung "Heilige Ost- und Südosteuropas" stattfinden.


Die Ringvorlesung wird von der Archäologin Renate Pillinger und dem Theologen Rudolf Prokschi organisiert; ...


... die erste Einheit am 11. Oktober ist den "Slawenaposteln" Kirill und Method gewidmet.


Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum Nachwuchsförderung der Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum Institut für Osteuropäische Geschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Institut für Klassische Archäologiean der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Institut für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens an der Katholisch-Theologischen Fakultät


Lesen Sie auch:
Artikel "Vernetzte Osteuropa-Forschung an der Universität Wien" Dossier "Osteuropa 1989-2009"
Heiliges und Profanes in Ost- und Südosteuropa
Studium/Lehre, Osteuropa 1989-2009
Alexander Dworzak (Redaktion) am 30. September 2010

Die interdisziplinäre Forschungsplattform "Wiener Osteuropaforum" baut ihre Aktivitäten weiter aus: Auf Initiative von JungwissenschafterInnen findet von Donnerstag, 21. bis Samstag, 23. Oktober 2010 das Nachwuchssymposium "Aspekte des täglichen Lebens in Ost- und Südosteuropa" statt. Es ergänzt die Ringvorlesung "Heilige Ost- und Südosteuropas", die im Wintersemester 2010/11 stattfindet. Zudem unterstützt das Osteuropaforum nunmehr auch finanziell die Ausarbeitung von Förderanträgen für herausragende Forschungsprojekte.

Auch zwei Jahrzehnte nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" gilt Ost- und Südosteuropa vielen ÖsterreicherInnen als fern und oft unverstanden. Mit der Forschungsplattform "Wiener Osteuropaforum" schärft die Universität Wien den Blick für diesen faszinierenden Teil europäischer Politik, Gesellschaft, Sprache und Kultur. Gleichzeitig wird der in diesem Bereich tätige wissenschaftliche Nachwuchs gefördert und vernetzt.

Von Stadtleben bis Literatur


So präsentieren beim Symposium "Aspekte des täglichen Lebens in Ost- und Südosteuropa" von Donnerstag, 21. bis Samstag, 23. Oktober 2010 junge AbsolventInnen aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa  ihre Forschungsergebnisse einem breiten Publikum. "Leitgedanke der Tagung ist es, den spezifischen Themenschwerpunkt 'Alltag' von der Spätantike bis zur Gegenwart aus den verschiedenen Perspektiven der teilnehmenden Fachrichtungen zu erörtern", erklärt Oliver Schmitt vom Institut für Osteuropäische Geschichte und Sprecher des "Wiener Osteuropaforums".

In den vier Themenblöcken "Stadtleben", "Politik und Wirtschaft", "private Lebenswelten" sowie "Kunst und Literatur" bieten die NachwuchsforscherInnen vielfältige Einblicke: So referiert Hanns Schneider über "EU-phorie in Serbien? Die serbischen Parteien zwischen Überzeugung und Pragmatismus", Dario Brentin beschäftigt sich mit "Sport als nationaler Motor - Alltägliche Reproduktion nationaler Identität im postsozialistischen Kroatien" und Anna Michalowska präsentiert "Zeichnungen aus dem GULag".

"Gastvorträge etablierter WissenschafterInnen runden das von den Nachwuchsforschenden eigenständig organisierte Symposium ab", sagt Claudia-Maria Behling, Mitorganisatorin und Doktorandin am Institut für Klassische Archäologie.

Gesellschaftliche, politische und religiöse Bedeutung

Ebenso Teil der alltäglichen Lebenswelten sind die Heiligen Ost- und Südosteuropas, denen das "Wiener Osteuropaforum" im Wintersemester 2010/11 eine Ringvorlesung widmet. Auch hier kooperieren disziplinübergreifend NachwuchswissenschafterInnen mit erfahrenen Forschenden.

"Die Ringvorlesung nimmt die Entstehung und die Tradition von Heiligen in Ost- und Südosteuropa von den Anfängen bis zur Gegenwart in den Blick und greift dabei auch ihre aktuelle gesellschaftliche Relevanz als Leitbilder auf", so die OrganisatorInnen Renate Pillinger vom Institut für Klassische Archäologie und Rudolf Prokschi vom Institut für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens.

Texte und Monumente werden im Rahmen der Ringvorlesung aus den Blickwinkeln der fünf Disziplinen Theologie, Geschichte, Romanistik, Byzanzforschung und Archäologie erörtert. Zum Auftakt der Ringvorlesung am Montag, 11. Oktober 2010, 18.30 bis 20 Uhr, im Hörsaal 48 des Hauptgebäudes greift Prokschi  das Thema "Kirill und Method: Slawenapostel, nationale Identitätsfiguren und Patrone Europas" auf. An weiteren sechs Terminen behandeln die Vortragenden ein breites Themenspektrum; in der Abschlussvorlesung beschäftigt sich Pillinger mit den Heiligen des Taurischen Chersonesos auf der Halbinsel Krim.

Osteuropa von der Adria bis an den Ural, von der Ostsee bis zur Ägäis


Das 2009 ins Leben gerufene "Wiener Osteuropaforum" bündelt geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Kompetenz zu Ost-, Ostmittel-, Südosteuropa und dem Baltikum und vernetzt OsteuropaforscherInnen aus sechs Fakultäten: der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie, der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Sozialwissenschaften.

"Die Initiative und die Ideen junger KollegInnen sind zentral für die Weiterentwicklung der Forschungsplattform", erläutert Oliver Schmitt. Daher unterstützt das Osteuropaforum ab dem Wintersemester 2010/11 die Ausarbeitung von Förderanträgen bei herausragenden interdisziplinären Projektideen auch finanziell. (ad)

Nachwuchssymposium "Aspekte des täglichen Lebens in Ost- und Südosteuropa"
Donnerstag, 21. Oktober bis Samstag, 23. Oktober 2010
Universität Wien, Institut für Klassische Archäologie, Seminarraum, 1. Stock
Franz Klein-Gasse 1, 1190 Wien
Weitere Informationen
Programm (PDF)

Interdisziplinäre Ringvorlesung "Heilige Ost- und Südosteuropas"

Jeweils Montag, 11. Oktober, 25. Oktober, 8. November, 22. November, 6. Dezember 2010 sowie 10. Jänner und 24. Jänner 2011, 18.30 bis 20 Uhr
Universität Wien, HS 48 (Stiege 8, 2. Stock)
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Weitere Informationen
Programm (PDF)

<< zurück zur Übersicht
 
Impressum Druckversion
Universitat Wien | Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0