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Die Frauenförderprogramme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" des FWF unterstützen Wissenschafterinnen bei der Karriereentwicklung.


FWF - Der Wissenschaftsfonds Dossier Hertha-Firnberg-Programm Dossier Elise-Richter-Programm
Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stipendium für die Universität Wien
Hertha-Firnberg-Programm, Elise-Richter-Programm
Redaktion am  6. Juli 2010

Das FWF-Kuratorium hat sich Ende Juni zur ersten Vergaberunde 2010 der Frauenförderungsprogramme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" getroffen. Zwei Forschungsprojekte der Universität Wien waren dabei erfolgreich: Michaela Schwaiger tritt ihre Hertha-Firnberg-Stelle am Department für Molekulare Evolution und Entwicklung an. Andrea Grill vom Department für Biodiversität der Tiere erhält eine Elise-Richter-Stelle. Insgesamt wurden sieben Richter- und sechs Firnberg-Stipendien vergeben.

Das dreiköpfige FWF-Kuratorium, in dem u.a. FachreferentInnen aus den Bereichen Biologie und Medizin, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Naturwissenschaften und Technik vertreten sind, trifft sich zweimal jährlich, um über die Vergabe der Frauenförderungsprogramme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" zu entscheiden. Aus einer Vielzahl eingesandter Projektanträge der verschiedenen Forschungsstätten Österreichs wurden in der ersten Vergaberunde für das Jahr 2010 insgesamt 13 für förderungswürdig erklärt. Die zweite Vergaberunde findet im Dezember 2010 statt.

Hertha-Firnberg-Stipendium

Das "Hertha Firnberg"-Stipendium ist ein Postdoc-Programm zur Förderung von Frauen, die am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen. Ziel ist es, junge und hervorragend qualifizierte Wissenschafterinnen im Sinne einer gezielten Karriereentwicklung bei ihrem Einstieg in eine Universitätslaufbahn zu unterstützen und ihnen eine finanzierte Stelle an der jeweiligen Forschungsstätte zu bieten. Eine Stipendiatin wird ihre Firnberg-Stelle an der Universität Wien antreten:

Michaela Schwaiger, Department für Molekulare Evolution und Entwicklung

Thema: Die Evolution epigenetischer Regulation der Entwicklung

Die restlichen fünf Hertha-Firnberg-Stipendien gingen an Dörte Goertz ("Ausbreitung von Mikrosporidien in Forstinsekten", Universität für Bodenkultur Wien), Lucia Muggia ("Artenevolution in Symbiose", Universität Graz), Gudrun Schappacher-Tilp ("Mathematische Modelle zur Muskelkontraktion", Universität Graz), Barbara Korbei ("Funktionelle Analyse der TOM1 like [TOL] Protein Familie", Universität für Bodenkultur Wien) und Zsuzsa Barbarics-Hermanik ("Transkultureller Austausch: Die Habsburger und die Osmanen", Universität Graz).

Elise-Richter-Stipendium

Das Senior-Postdoc-Programm "Elise Richter" schließt als zweite Förderungsstufe der Karriereentwicklung an das Hertha-Firnberg-Stipendium an. Zielsetzung ist die Unterstützung von Wissenschafterinnen bei ihrer Qualifikation für eine Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur. Ein bewilligtes Richter-Forschungsprojekt wird an der Universität Wien umgesetzt:

Andrea Grill, Department für Biodiversität der Tiere

Thema: Hybridisierung in endemischen Tagfaltern

Weitere sechs Elise-Richter-Stipendien erhielten Dorota Nuess ("Untersuchung von Cwp84, einer C. difficile Cysteinprotease", Paris-Lodron-Universität Salzburg), Karin Kloiber ("NMR-spektroskopische Untersuchung von funktioneller RNA-Dynamik", Universität Innsbruck), Heidrun Gruber-Wölfler ("Funktionelle Oberflächen für pharmazeutische Prozesse", Technische Universität Graz), Bettina Grün ("Flexibles Erkennen von Gruppen in Daten", Wirtschaftsuniversität Wien), Teresa Peter ("Die Praxis Spiritueller Theologie", Universität Innsbruck) und Andrea Pitzschke ("Systemische Signaltransduktion in der Pathogenabwehr", Universität für Bodenkultur Wien). (red)

Die an der Universität Wien durchgeführten Projekte aus den FWF-Förderprogrammen "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" werden laufend in "dieUniversitaet-online" (Dossier Hertha-Firnberg-Programm bzw. Elise-Richter-Programm) sowie im Forschungsnewsletter der Universität Wien vorgestellt.

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