![]() Irene Forstner-Müller vom Institut für Ägyptologie ist die neue Zweigstellen- und Grabungsleiterin des Österreichischen Archäologischen Instituts. Institut für Ägyptologie der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Österreichische Archäologische Institut Artikel "Sensationelle Ausgrabung: Ältestes ägyptisches Keilschriftdokument gefunden" in "dieUniversitaet-online" Artikel " Propaganda versus Realität im alten Ägypten" Forschungsnewsletter der Universität Wien (Jänner 2006) |
Irene Forstner-Müller neue Grabungsleiterin in Ägypten |
| Wissenschaft |
| Redaktion am 2. Oktober 2009 |
Mit 1. Oktober 2009 bekommt das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) erstmals eine weibliche Spitze: Neue Direktorin wird die Kärntner Archäologin Sabine Ladstätter, neue Zweigstellen- und Grabungsleiterin wird Irene Forstner-Müller vom Institut für Ägyptologie. Sie löst damit den mit Ende September emeritierten Manfred Bietak, ebenfalls vom Institut für Ägyptologie, ab. |
Schwerpunktmäßig ist das Österreichische Archäologische Institut in den Mediterranen Hochkulturen tätig. An Zweigstellen in Griechenland und Ägypten, aber auch in Österreich, wird intensiv geforscht. Die größte und bekannteste Grabung des 1898 gegründeten Instituts ist in Ephesos. Bereits seit 114 Jahren forschen österreichische WissenschafterInnen in der 70 km von Izmir entfernt gelegenen Stadt. Das Projekt zählt weltweit zu den renommiertesten dieser Art. Auch die Zweigstelle in Kairo kann auf eine lange Tradition zurückblicken: So wurde beispielsweise ab 1912 der prestigeträchtige Platz bei den Pyramiden von Giza/Westfriedhof untersucht. Unter Manfred Bietak begannen ab 1966 die Arbeiten im östlichen Nildelta. |

