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Der Institutsschwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte …


… zeigt in Kooperation mit dem Stadtkino …


… und dem Filmarchiv Austria …


… eine bunte Auswahl an Filmen zu verschiedenen zeit- und kulturgeschichtlichen Ereignissen.


Schwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte am Institut für Zeitgeschichte Institut für Zeitgeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Filmarchiv Austria Stadtkino Wien Homepage von CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit Graz  
Kino am Institut für Zeitgeschichte
Veranstaltungen
Redaktion am 17. November 2010

Auch in diesem Semester gab der Forschungsschwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte vom Institut für Zeitgeschichte in einem abwechslungsreichen Programm einen umfassenden Einblick in das Forschungsobjekt Film. In einer bunten Auswahl zu den unterschiedlichsten zeit- und kulturgeschichtlichen Ereignissen fanden im Wintersemester 2010/2011 insgesamt fast 30 Veranstaltungen statt. Noch zu sehen: Die Film-Retrospektive "Was hätten wir getan? - Der Alltag der Verfolgten vor dem KZ" von 17. bis 21. Jänner 2011 im Metro Kino.

Nirgendwo ist die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts so lebendig präsent wie in filmischen und televisuellen Darstellungen. Niemand weiß das besser als die ExpertInnen der Visuellen Zeit- und Kulturgeschichte. Seit 2005 beschäftigt sich der Institutsschwerpunkt rund um Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte mit dem wechselseitigen Einfluss von visuellen Medien und Geschichtsbildern.

Film-Retrospektive "Was hätten wir getan?"

Einen inhaltlichen Schwerpunkt in diesem Semester stellen Filmveranstaltungen zum Thema Nationalsozialismus dar. Die Filmreihe "Was hätten wir getan? - Der Alltag der Verfolgten vor dem KZ" in Kooperation mit der Gedenkstätte Mauthausen und dem BMI findet von Montag bis Freitag, 17. bis 21. Jänner 2011, jeweils um 19.30 im Metro Kino statt. Der Eintritt ist frei. Um reichtzeitige Reservierung im BMI wird gebeten (BMI-IV-7@bmi.gv.at; 01-53126-3852).

Die bereits seit einigen Jahren stattfindende Filmreihe fragt heuer nach dem Verhalten der Nicht-Verfolgten. Wie agierten NachbarInnen, Freunde, Bekannte, Fremde, wenn sie Ausgrenzung und Isolation, Arisierungen und Deportationen wahrnahmen? Warum war der Alltagsrassismus so wirksam?

Die Filme "Ehe im Schatten", "Romeo, Julia und die Finsternis" und "Das andere Leben" beschäftigen sich damit, was solidarische Hilfe bedeuten konnte und ob die politischen Anschauungen und Haltungen eine Rolle spielten. Weiters wird thematisiert, welche oft verzweifelten Alternativen möglich waren und wie ein Verstecken der Verfolgten auch für die HelferInnen eine Todesgefahr bedeuten konnte.

Die Filmretrospektive 2011 will zum Nachdenken darüber anregen, wie wir heute mit Rassismus sowie gesellschaftlichen und individuellen Vorurteilen umgehen und nach der Verantwortung eines jeden Einzelnen in unserer Gesellschaft fragen. Die Filme "Welcome in Vienna" und "Abrahams Gold" behandeln die Rückkehr von 1938 Vertriebenen, das Überleben des Antisemitismus im Alltag und die moralische Verantwortung der Nachkriegsgenerationen. 

Die Filme werden jeweils mit einem kurzen Vortrag von Frank Stern eingeleitet. Darüber hinaus wird es im Anschluss an den gezeigten Film die Möglichkeit zur Diskussion geben.

Film-Retrospektive "Was hätten wir getan? - Der Alltag der Verfolgten vor dem KZ"
Montag bis Freitag, 17. bis 21. Jänner 2011, 19.30 Uhr
Metro Kino - Johannesgasse 4, 1010 Wien
Programm

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