![]() Der Kugelsternhaufen "47 Tucane", aufgenommen mit dem "Very Large Telescope" der ESO. Die rötlich-orange gefärbten hellen Sterne sind Rote Riesen, die Staubpartikel, darunter auch mikroskopisch kleine Edelsteine wie Rubin und Spinell, bilden. Foto: ESO Institut für Astronomieder Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie Homepage von Thomas Lebzelter NASA-Spitzer |
Kosmischer Staub verwandelt sich |
| Forschungsprojekte |
| Redaktion am 30. Januar 2007 |
Die gute Nachricht: Unsere Sonne wird eines Tages Rubine produzieren. Die schlechte Nachricht: Wir werden uns kaum daran erfreuen können. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Thomas Lebzelter vom Institut für Astronomie hat anhand von Beobachtungen am Kugelsternhaufen "47 Tucane" Theorien überprüft und bestätigt, wonach Rote Riesensterne zu Produktionsstätten von mikroskopisch kleinen Teilchen werden. |
Rote Riesen stellen nach derzeit weitgehend anerkannten Theorien das Ende der Leuchtperiode von Sternen einer bestimmten Größenklasse dar. Nachdem die Fusionstreibstoffe nach Milliarden von Jahren verbraucht sind, blähen sich diese Sterne zum Vielfachen ihrer ursprünglichen Größe auf, ehe sie extrem schrumpfen und in die kosmische Bedeutungslosigkeit verschwinden. Mit rund 100.000 Jahren ist die Periode der Roten Riesen, gemessen an der sonstigen Lebensdauer eines Sterns extrem kurz. |

