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Kristina Djinović-Carugo forscht im Rahmen des "LB-Centres of Expertise" an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Herstellung von Proteinen.


Nähere Informationen zum Forschungsprojekt von Kristina Djinović-Carugo Department für Strukturbiologie und Computational Biology des Zentrums für Molekulare Biologie Kristina Djinovic Carugo Lab: Structural Biology of Cytoskeleton "Die Kristallstruktur des Lebens" (März 2008)
Kristina Djinovic-Carugo erhält "Laura Bassi Centre of Expertise"
Forschungsprojekte
Redaktion am  7. Juli 2009

Das Auswahlverfahren für die "Laura Bassi (LB)-Centres of Expertise" ist abgeschlossen. Acht von 18 eingereichten und von Frauen geleiteten Projekten wurden ausgewählt, darunter auch ein Projekt der Universität Wien: Kristina Djinovic-Carugo vom Zentrum für Molekulare Biologie wird im Rahmen des "LB-Centres of Expertise" an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Herstellung von Proteinen arbeiten.

Die neuen, durchwegs von Frauen geleiteten Zentren sollen anwendungsorientierte Grundlagenforschung gemeinsam mit nationalen und internationalen PartnerInnen aus der Industrie und Forschung betreiben. Eines der Ziele des Programms ist es, Karrierechancen von Frauen zu verbessern und diese im Forschungsbereich auch sichtbarer zu machen.

In der ersten Phase stehen für die Dauer von vier Jahren Bundesfördergelder in der Höhe von rund 8,4 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt hatten sich 18 Projekte für das Impulsprogramm beworben. Ursprünglich waren nur sechs "LB-Centres" vorgesehen. "Aufgrund der außergewöhnlich hohen Qualität der Bewerbungen hat die Jury jedoch acht Projekte zur Förderung empfohlen" und das Wirtschaftsministerium das Budget aufgestockt, so Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.

Herstellung von Proteinen

Von der Universität Wien überzeugte Kristina Djinovic-Carugo, Leiterin des Departments für Strukturbiologie und Computational Biology, die Jury mit ihrem Projekt "COSS - Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Herstellung von Proteinen".

Die weiteren sieben Projekte, die im Rahmen des Forschungsförderungprogramms "LB-Centres of Expertise" gefördert werden, sind an der Medizinischen Universität Graz, der Donau Universität Krems, der Technischen Universität Graz, der Medizinischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien, der Universität Innsbruck und der Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, angesiedelt.

Den neuen Zentren steht in den ersten Jahren Begleitung bei Organisation, Management und Karriereentwicklung zur Verfügung. Nach Ablauf der ersten Förderungsperiode wird eine Zwischenevaluierung durchgeführt. Danach kann eine Förderung für weitere drei Jahre gewährt werden. Die Förderlaufzeit ist auf insgesamt sieben Jahre angelegt. Die maximale Förderhöhe durch den Bund beträgt 320.000 Euro pro Jahr und Zentrum, das sind maximal 60 Prozent des Forschungsbudgets, der Rest wird durch die Wirtschaftspartner aufgebracht. (APA)


Laura Bassi (1711-1778)
Das neue Forschungsförderungsprogramm "Laura Bassi (LB)-Centres of Expertise" ist nach der italienischen Wissenschafterin Laura Bassi benannt, der ersten Universitätsprofessorin in Europa.

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