![]() Elke Mader im Gespräch mit dem Wittgensteinpreisträger Andre Gingrich, Dekan Rudolf Richter, Vizerektor Arthur Mettinger und Institutsvorstand Thomas Fillitz. ![]() Elke Mader spricht über Mythen und Räume und deren Zirkulation und Verortung. ![]() Rund 200 Leute fanden sich im Kleinen Festsaal zur Antrittsvorlesung von Elke Mader ein. ![]() Altrektor und ehemaliger Vorstand des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie Karl R. Wernhardt (links) und Vizedekan der Fakultät für Sozialwissenschaften, Hermann Mückler. ![]() Der Run auf das Buffet war groß. Fotos: td Porträt über Elke Mader: "Über Mythen und Globalisierung" |
Mythen-Räume. Zur Zirkulation und Verortung von Bedeutung. |
| Antrittsvorlesungen |
| Gastbeitrag von Elke Mader am 18. Januar 2007 |
Seit einiger Zeit beschäftigen sich zentrale Fragestellungen der Sozial- und Kulturwissenschaften mit jenen Rahmenbedingungen für spezifische Lebenswelten, die unter dem Begriff der Globalisierung diskutiert und analysiert werden. Eine Herausforderung für die Kultur- und Sozialanthropologie ist dabei sowohl die Veränderung von analytischen Modellen als auch die Untersuchung von spezifischen Schnittstellen, Kontinuitäten und Brüchen im globalen Gefüge von Prozessen und Formen. |
Die Antrittsvorlesung widmet sich der Thematik in Hinblick auf die anthropologische Mythenforschung, und zwar zum einen in Zusammenhang mit Grenzen und Überschneidungen von theoretischen Perspektiven in den beiden Forschungsfeldern, zum anderen in Hinblick auf bestimmte Phänomene an der Schnittstelle von Mythos und Globalisierung. Wesentlich sind dabei Reflexionen über den Begriff der 'mythscapes' von Joanna Overing und sein Verhältnis zu dem Modell von 'scapes' im Sinne von Formen und Prozessen kultureller Konfigurationen von Arjun Appadurai, die anhand verschiedener Beispiele dargelegt werden. |





