![]() Thilo Hofmann vom Department für Umweltgeowissenschaften und ... ![]() ... Tom Battin vom Department für Limnologie. Publikation: "Transport behavior and effects on aquatic microbial communities under environmental conditions" (PDF) Department für Umweltgeowissenschaften der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie Department für Limnologie und Hydrobotanik der Fakultät für Lebenswissenschaften |
Nanopartikel können Mikroorganismen schädigen |
| Forschungsprojekte |
| Redaktion am 9. November 2009 |
Thilo Hofmann vom Department für Umweltgeowissenschaften und Tom Battin vom Department für Limnologie untersuchten mit ihren Teams die Wirkung von künstlich hergestellten Nanopartikeln auf Mikroorganismen in Gewässern. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass einmal in die Umwelt gelangtes Titandioxid aufgrund seiner photoreaktiven Eigenschaften zellschädigend ist. Details wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology" publiziert. |
Künstlich hergestellte Nanomaterialien sind kleiner als 100 nm (1 Nanometer = 1 Millionstel Millimeter) und zeigen deshalb häufig neuartige chemische, physikalische und optische Eigenschaften. Auf Grund dieser besonderen Eigenschaften finden sie ein breites Anwendungsgebiet in der Industrie, aber auch zunehmend in Alltagsprodukten wie beispielsweise Sonnencreme, Kleidung oder Nahrungsmittel. Der Markt für Nanotechnologie wird im nächsten Jahrzehnt auf eine Milliarde Euro geschätzt. Während der Produktion, der Anwendung oder Entsorgung gelangen diese Materialien aber auch in die Umwelt, z.B. über das Abwasser. Das Verhalten dieser Materialien und deren Effekte auf Organismen sind bisher weitgehend unerforscht. |


