Beide geplanten Standorte liegen räumlich angeschlossen an die zentralen Universitätsstandorte Campus, NIG, Hauptgebäude am Ring und Chemie- und Physikstandorte in der Währingerstraße.
Währingerstraße 29-31 – Anrainerbeschwerden verzögern Baubeginn
In der Währingerstraße 29-31 befindet sich seit vielen Jahren eine Baulücke zwischen Universitätszahnklinik und Hotel Atlanta. "Dieser strategisch bedeutsamen Bauplatz bietet sehr gute Voraussetzungen für Lehr- und Forschungskooperationen", sagt der zuständige Vizerektor Johann Jurenitsch. Der neue Standort macht es möglich, die Fakultät für Informatik, die mit ihren Einheiten bisher auf verschiedene Gebäude verteilt waren, räumlich zusammenzuführen. Weiters werden das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, das bisher im 18. Bezirk angesiedelt ist und Standorte über ganz Wien verteilt nutzen musste, Projekträume für Drittmittelprojekte sowie sieben EDV-Forschungslabors in der Währingerstraße 29-31 eine neue Heimat finden. Im Erdgeschoß und den beiden Untergeschoßen ist eine Bibliothek für Informatik, Publizistik und Chemie geplant.
Die Fertigstellung des Standorts Währingerstraße 29-31 war für August 2010 vorgesehen, doch aufgrund von Einwendungen von AnrainerInnen im Baubewilligungsverfahren verzögert sich der Baubeginn und somit auch der vereinbarte Übergabetermin. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2010. Die Universität Wien muss daher davon ausgehen, dass die Übergabe erst Anfang 2012 stattfindet.
Umbau Sensengasse nach Plan
In der Sensengasse 1-3, 1090 Wien, werden auf rund 5.500 Quadratmeter 97 Arbeitsplätze, zehn Lehr-/Seminarräume (für bis zu 80 TeilnehmerInnen), mehrere Besprechungseinheiten und ein medienpädagogisches Labor beinhalten. Im Erdgeschoß und den beiden Untergeschoßen ist die Einrichtung eines Teils der Universitätsbibliothek (inkl. OPAC-Rechercheplätze) vorgesehen. Das Bauwerk soll im Oktober 2010 fertiggestellt werden - einziehen werden dann das Institut für Bildungswissenschaft, das Institut für Sprachwissenschaft und die Abteilung vergleichende Literaturwissenschaft des Instituts für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft. Übergabetermin ist 2010. (red)
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