![]() Georg Grabherr: "Neu an unserer Publikation ist, dass die gigantischen Datenmassen mit computergestützten, mathematisch-statistischen Verfahren ausgewertet wurden." ![]() Das neue Werk ist Leitlinie für den naturnahen Waldbau in Österreich. Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologieder Fakultät für Lebenswissenschaften |
Neues Buch über die Wälder Österreichs |
| Wissenschaft, Veranstaltungen |
| Redaktion am 31. Mai 2007 |
Am Mittwoch, 6. Juni 2007, 17 Uhr, wird im Kleinen Festsaal der Universität Wien das Buch "Die Wälder und Gebüsche Österreichs" präsentiert. Das zweibändige Bestimmungswerk - ein neues vegetationsökologisches Referenzwerk - ist Resultat einer zehnjährigen Forschungsarbeit an der Universität Wien. |
Österreich ist nicht nur eines der waldreichsten Länder Europas, sondern auch eines mit der höchsten Waldvielfalt. Von den trockenen Eichenwäldern des Weinviertels, den Buchenwäldern des Wienerwaldes bis zu den alpinen Zirbenwäldern Tirols werden mehr als hundert verschiedene natürliche Waldtypen unterschieden. Das neue Referenzwerk "Die Wälder und Gebüsche Österreichs" beschreibt die unterschiedlichen Waldarten anhand des Baumbestandes, des Unterwuchses aus Waldkräutern, Waldgräsern und Moosen sowie anhand der Verbreitung in Österreich bzw. den Standortsbedingungen, unter denen diese Wälder vorkommen. Durch so genannte Bestimmungsschlüssel ist es möglich, den genauen Waldtypus herauszufinden und ökologische Informationen dazu, wie z.B. den Bodentyp, zu erfahren. Grundlage des Werkes bilden über 20.000 Vegetationsaufnahmen. Dabei handelt es sich um genaue Listen über Pflanzen-Vorkommnisse auf definierten Waldstücken. |


