![]() In einer aktuellen "Science"-Publikation konnten Kristin Tessmar-Raible und ihre KollegInnen zeigen, ... ![]() ... dass der gemeinsame Vorfahre von Arthropoden und Ringelwürmern bereits segmentiert war. ![]() Bei Insekten und anderen Gliederfüßern muss man zumeist genau hinschauen, um zu erkennen, dass auch ihre Körper segmentiert sind. Beim Tausenfüßer sieht man es aber auf den ersten Blick. ![]() Dass bei Gliederfüßern der Signalweg "Hedgehog" eine wichtige Rolle für die embryonale Herausbildung der Segmente spielt, ist bereits länger bekannt. Nun zeigte sich, dass dies beim Ringelwurm "Platynereis dumerilii" ähnlich ist. (Foto: MFPL) Department für Mikrobiologie, Immunbiologie und Genetik am Zentrum für Molekulare Biologie Max F. Perutz Laboratories Fachjournal "Science" Lesen Sie auch: Atikel: "Steuert der Vollmond biologische Rhythmen?" |
Ringel, Ringel, Reihe: Die Evolution der Segmentierung |
| Forschungsprojekte |
| Redaktion am 22. Juli 2010 |
Der Körper eines Regenwurms besteht aus einer Reihe von regelmäßigen Ringeln (Segmenten). Evolutionär gesehen dürfte die Bildung von mehr oder weniger gleichen, hintereinander liegenden Körperabschnitten - die sogenannte Segmentierung - bei Gliederfüßern und Ringelwürmern einen gemeinsamen Ursprung haben. Das hat eine kürzlich im Journal "Science" veröffentlichte Studie unter Beteiligung von Kristin Tessmar-Raible vom Department für Mikrobiologie, Immunbiologie und Genetik ergeben. |
Bei Ringelwürmern ist die Untergliederung in mehr oder weniger gleiche, hintereinander liegende Körperabschnitte (Segmentierung), die sich im Körperinneren widerspiegelt, auch äußerlich sehr deutlich ausgeprägt. Bei Gliederfüßern (Arthropoden) - etwa Insekten, Krebs- und Spinnentieren - muss man schon genauer hinsehen. Dennoch gibt es klar segmentierte Vertreter, wie etwa Tausendfüßer oder auch Insektenlarven. |




