Für NachwuchsforscherInnen, die eine akademische Laufbahn anstreben, ist die Frage nach Fördermöglichkeiten von essenzieller Bedeutung. Drittmittel ermöglichen nicht nur aufwändige Forschungsvorhaben, sie stellen als kompetitiv eingeworbene Mittel auch ein Zeichen für Exzellenz dar. Um einen Wegweiser durch den Förderdschungel zu bieten, veranstaltete die DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen am Dienstag, 23. November 2010, bereits zum vierten Mal einen Informationstag, zu dem die größten Fördergeberinstitutionen eingeladen wurden. |
Die Veranstaltung bietet vor allem Prae- und Postdocs die Gelegenheit, sich einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme zu verschaffen und mit VertreterInnen der Fördereinrichtungen ins Gespräch zu kommen.

 Dieses Jahr wurde das Programm in drei disziplinenspezifische Blöcke gegliedert: Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften / Mathematik / Bioscience und Sozialwissenschaften / Psychologie / Rechtswissenschaften. Der Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung, Heinz Engl, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass „ohne erfolgreiche Drittmitteleinwerbung keine Karriere an der Universität möglich ist“ und legte allen BesucherInnen nahe, sich möglichst bald um Fördermöglichkeiten zu bemühen.

 Weiters wurden die Drittmittelservices der Universität Wien vorgestellt: ReferentInnen aus zentralen Einrichtungen (Finanzwesen und Controlling, Personalabteilung, DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen) und fakultären Einrichtungen (Fakultäten für Mathematik, Psychologie, Philosophie und Bildungswissenschaft, Geowissenschaften, Geographie und Astronomie) informierten über Fragen zur Abwicklung der Drittmittelprojekte an der Universität Wien. Über 120 NachwuchsforscherInnen nutzten die Gelegenheit, sich wertvolle Tipps zur Drittmitteleinwerbung zu holen, individuelle Fragen konnten im Anschluss diskutiert werden. Den größten Andrang verzeichneten die Geisteswissenschaften, dicht gefolgt von den naturwissenschaftlichen Disziplinen.

 Für jene, die beim Drittmitteltag nicht dabei sein konnten, sind die Präsentationen auf der Website des DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen einzusehen. Wenn Sie in Zukunft Informationen über laufende Veranstaltungen im Bereich der Nachwuchsförderungen, aktuelle Preise und Ausschreibungen erhalten wollen, abonnieren Sie den Newsletter „Mobility & Research Funding“ der DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen, der Sie in regelmäßigen Abständen in diesem Bereich auf dem Laufenden hält. (Fotos: M. Steiner)
Mag. Danijela Janosevic, Infopoint/DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen. |