Senatsvorsitzende der Universitäten: Studienplätze ausreichend finanzieren |
| Forschungspolitik |
| Redaktion am 1. Februar 2010 |
Die Senatsvorsitzenden der österreichischen Universitäten tagten Ende letzter Woche in Wien. Sie begrüßen den aktuellen hochschulpolitischen Dialog, der vom Bundesminister für Wissenschaft und Forschung im Herbst 2009 begonnen wurde. Sie schätzen es, dass auch die neue Bundesministerin bereit ist, gemeinsam mit den Universitäten nach Lösungen zur Bewältigung der gestiegenen Studierendenzahlen zu suchen. |
Keiner Diskussion bedarf freilich die Tatsache, dass der Hauptgrund für die Probleme der österreichischen Universitäten in ihrer völlig unzureichenden staatlichen Finanzierung durch die Bundesregierung liegt. Die den Universitäten zugeteilten öffentlichen Mittel haben in den letzten Jahren nicht annähernd mit dem starken Zuwachs der Zahl der Studierenden aus dem In- und Ausland, dem Bedarf für deren qualitätvolle Betreuung und den gleichzeitigen hohen Anforderungen an wissenschaftliche und künstlerische Entwicklung Schritt gehalten. |
