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Antonia Lant, Professorin für Cinema Studies an der Tisch School of the Arts der New York University, wird "Texture Matters" drei Monate pro Jahr in Wien begleiten.


Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Tisch School of the Arts der New York University (NYU) GastwissenschafterInnen-Programm "Translational Brainpower" des FWF
Taktilität und Visualität in der Medienkultur
Forschungsprojekte
Redaktion am 24. September 2010

Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft laufen die Vorbereitungen für das Forschungsprojekt "Texture Matters: The Optical and Haptical in Media" auf Hochtouren. Die Forschungsarbeit - eine Untersuchung des Zusammenspiels von Taktilität und Visualität in der Medienkultur des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts - hat Medienwissenschafter Klemens Gruber gemeinsam mit der Filmwissenschafterin Antonia Lant von der Tisch School of the Arts der New York University (NYU) konzipiert. Antonia Lant ist Ende September in Wien.

Antonia Lant ist Filmwissenschafterin, Kunsthistorikerin und Full Professor für Cinema Studies an der Tisch School of the Arts der NYU. Für das vorliegende Forschungsprojekt waren ihre grenzüberschreitenden Arbeiten auf dem Gebiet des Stummfilms und der frühen Kinokultur entscheidend, u.a. "Haptical Cinema", October, Vol.74; "The Red Velvet Seat: Women’s Writings on the First Fifty Years of Cinema", London 2006. Lant wird drei Monate pro Jahr "Texture Matters" als "Brainpower" vor Ort begleiten und gemeinsam mit Klemens Gruber und dem Projektteam in Wien forschen.

Von Alois Riegl bis zur aktuellen Digitalkultur

Das Forschungsvorhaben nimmt seinen Ausgangspunkt beim Werk des österreichischen Kunsthistorikers Alois Riegl (u.a. "Historische Grammatik der bildenden Künste", 1897/1898) und verfolgt Entwicklungen in den Medien über Regiearbeiten gebürtiger Wiener im US-Exil (Joseph Urban, Erich von Stroheim und Josef von Sternberg) bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus wird das Fernsehen bis hin zu den Möglichkeiten der aktuellen Digitalkultur in die Analyse einbezogen.

400.000 Euro Förderung

"Texture Matters" wurde vom FWF im Rahmen des GastwissenschafterInnen-Programms "Translational Brainpower" genehmigt, das die Zusammenarbeit mit hervorragenden, internationalen WissenschafterInnen unterstützt, und wird mit einer Gesamtsumme von 400.000 Euro gefördert.

Neben Antonia Lant und Klemens Gruber, der im Feld der Intermedialität die Strategien der Avantgarde untersucht, werden die Filmwissenschafterin Alexandra Seibel (PhD New York University) sowie die Medienwissenschafterin Jana Herwig, M.A. (Dissertationsprojekt zu Interfacepolitik und Anonymität an der Universität Wien) das Projekt transdisziplinär betreuen. Projektmanagerin ist Andrea B. Braidt vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. (vs)

Das dreijährige FWF-Projekt "Texture Matters" des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät beginnt im Frühjahr 2011.

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