![]() Brieftasche um 1930. Fotos: Sammlung Frauennachlässe ![]() Drei Wiener Schwestern im Jahr 1960. ![]() Mädchentagebuch aus dem Jahr 1946. Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es die "Sammlung Frauennachlässe" am Institut für Geschichte der Universität Wien. Sie sammelt systematisch Schrifttum und Fotografien von Frauen, ihren Familien, Freundinnen und Freunden. Selbstzeugnisse können von ungemeinem Quellenwert für die Frauen- und Geschlechterforschung sein. Sie geben Auskunft über Erfahrungsgeschichten und Krisenbewältigungs- strategien der Schreibenden. Die Sammlung macht die archivierten Dokumente für wissenschaftliche Publikationen, Diplomarbeiten und Dissertationen sowie für die universitäre Lehre zugänglich. Artikel über die"Die Sammlung Frauennachlässe" (März 2003) UniBlick (2004) über"Liebe und Ehe" aus Fotos und Texten der Sammlung Frauennachlässe Artikel über die Forschungsplattform "Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext" |
UB-Ausstellung "In Geschichte eingeschrieben" über Frauennachlässe |
| Veranstaltungen, Kultur |
| Redaktion am 7. Oktober 2008 |
Am Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19 Uhr, wird die Ausstellung "In Geschichte eingeschrieben" im Foyer der Universitätsbibliothek eröffnet. Damit präsentiert die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien erstmals eine Auswahl der seit den 1990er Jahren in diesem Archiv gesammelten Quellen der Öffentlichkeit. |
Die Ausstellung "In Geschichte eingeschrieben", die bis Ende Jänner 2009 im Foyer der UB zu sehen sein wird, zeigt Nachlässe und Selbstzeugnisse verschiedener Genres. Zu sehen sind unter anderem Schriftstücke der internationalen Friedensbewegung, Feldpost aus den beiden Weltkriegen, Liebesbriefe, das Tagebuch einer Achtjährigen, Fotografien und vieles mehr. Die ausgestellten Dokumente und Objekte kommen aus verschiedenen Ländern und sogar Kontinenten sowie aus unterschiedlichen Zeiten und sozialen Zusammenhängen. |



