![]() "Unsicherer Grund": Dem paradoxen Verhältnis von dokumentarischen Bildern und Wirklichkeit wird in einem Workshop des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft auf den Grund gegangen. Workshop "Unsicherer Grund - Mitteilbarkeiten des Dokumentarischen" Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät |
Unsicherer Grund - Mitteilbarkeiten des Dokumentarischen |
| Veranstaltungen |
| Redaktion am 22. November 2010 |
In welchem Verhältnis stehen dokumentarische Bilder zur Realität? Ausgehend von dieser Frage veranstaltet das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft am Donnerstag, 25. November 2010, und Freitag, 26. November 2010, den Workshop "Unsicherer Grund - Mitteilbarkeiten des Dokumentarischen". Am ersten Tag findet ab 20 Uhr ein Screening ausgewählter Filme statt, die tags darauf im Rahmen verschiedener Workshops und Vorträge thematisiert werden. |
"Zeichen müssen sich verwirren, wo sich die Dinge verwickeln." Um dieser These von Walter Benjamin auf den Grund zu gehen, veranstaltet Elisabeth Büttner, Vorständin des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, zusammen mit Michaela Wünsch, Melanie Letschnig und David Krych einen zweitägigen Workshop. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Paradoxie des Dokumentarischen: Die Bilder geben ein Naheverhältnis zur Realität vor, doch gleichzeitig sind die Aufschlüsse über die Wirklichkeit, die von der filmischen Situation definiert werden, so fragil wie trügerisch. |

