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IP URSULA 2008 Abteilung Finno-Ugristik am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
URSULA: Genderforschung und Finno-Ugristik
Veranstaltungen
Redaktion am 26. Mai 2008

Die Abteilung Finno-Ugristik der Universität Wien veranstaltet vom 19. bis zum 31. Mai das internationale ERASMUS-Intensivprogramm (IP) "URSULA". Im Mittelpunkt des Workshops, an dem rund 50 StudentInnen und Lehrkräfte aus acht europäischen Partneruniversitäten teilnehmen, stehen Fragen zur Genderforschung in der Hungarologie und Finno-Ugristik. Ausgewählte Präsentationen sowie Diskussionen zum Thema bilden den öffentlichen Abschluss des Workshops am 31. Mai.

Im Rahmen des ERASMUS-Netzwerks der Finno-Ugristik finden seit den 1980er Jahren internationale Intensivprogramme (IP) statt. Heuer ist Wien an der Reihe: Vom 19. bis 31. Mai arbeiten die rund 50 TeilnehmerInnen aller Partneruniversitäten - Wien, Berlin, Debrecen, Hamburg, Jyväskylä, Padua, Paris und Tartu - zum Thema Genderforschung in der Finno-Ugristik.

Die Thematik des Intensivprogramms URSULA spannt den Bogen von der Theorie der Literatur- und Sprachwissenschaft und des Gendersystems an sich zu Detailfragen der zeitgenössischen ungarischen Literatur, der saamischen Volksmärchen, der Geschlechtsrollen in der marischen Gesellschaft oder der finnischen Vornamen.

Codename "URSULA"

"Das heurige Intensivprogramm trägt den 'Codenamen' URSULA - der Bär, das Totemtier vieler Völker der nordeurasischen Waldzone, wird oft als Symbol der finnougrischen Sprachverwandtschaft verwendet, und diesmal symbolisieren das Femininum und die Diminutivform die Rollen der Genderforschung und der studentischen Mitarbeit", erklärt Univ.-Prof. Dr. Johanna Laakso, Co-Koordinatorin des IP "URSULA" vom Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Abteilung Finno-Ugristik: "Das IP bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Studierende aus den Partnerinstituten kennenzulernen, Erfahrungen im internationalen Umgang zu erwerben sowie Seminar-, Workshop- und Konferenzarbeit zu üben."

Öffentliche Abschlussveranstaltung

Die öffentliche Abschlussveranstaltung findet in der Aula am Campus der Universität Wien statt. Am Programm stehen ausgewählte Präsentationen aus dem Arbeitsprogramm, Diskussionen, Kommentare und "Erlebnisberichte". Es werden Fragen behandelt wie: Was kann die Genderforschung zur Finno-Ugristik beitragen? Wie kommen Genderfragen in Kultur, Sprache, Literatur und Folklore der finnisch-ugrischen Völker zum Vorschein? (red)


URSULA - Gender Aspects in Finno-Ugric Languages and Cultures

Samstag, 31. Mai 2008 von 13h bis 16h
Aula am Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien
Programm

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