Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
Verleihung des Michael-Mitterauer-Preises 2005 |
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| Redaktion am 4. November 2005 |
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Heute Freitag, 4. November 2005, verleiht Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny den von der Stadt Wien gestifteten "Michael-Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte". Die Ehrung der PreisträgerInnen findet im Wappensaal des Wiener Rathauses statt. |
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Hauptpreis an Brigitte Fuchs
Der zum vierten Mal ausgeschriebene Preis geht heuer an die Ethnologin und Historikerin Mag. Dr. Brigitte Fuchs (Jahrgang 1964) für ihre wissenschaftliche Forschung im Bereich der Sozial- und Kulturgeschichte. Besonders ihre Arbeit "'Rasse', 'Volk', 'Geschlecht'. Anthropologische Diskurse in Österreich 1850-1960" aus dem Jahr 2003 wird vom Komitee mit 4000 Euro Preisgeld gewürdigt.
Förderpreis an Anton Tantner
Über den diesjährigen Förderpreis und 2000 Euro darf sich Mag. Dr. Anton Tantner, geboren 1970 und seit 1995/96 Lektor an der Universität Wien, freuen. Er wird für seine Dissertation am Institut für Geschichte mit dem Titel "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen ? Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie" (2004) ausgezeichnet.
Sozialhistoriker Michael Mitterauer
Der Preis ist nach Michael Mitterauer, von 1970 bis 2003 Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und nun emeriert, benannt und wurde im Jahr 2002 anlässlich seines 65. Geburtstages eingerichtet. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Michael Mitterauer vor allem zur Familiengeschichte sind international bekannt. 2004 erhielt Mitterauer den renommierten Preis des deutschen Historischen Kollegs für sein Lebenswerk.
Die MA 7 der Stadt Wien und das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien haben sich mit dem jährlich verliehenen Michael-Mitterauer-Preis zum Ziel gesetzt, neue Akzente in der Förderung junger WissenschafterInnen in Österreich zu beschreiten. Den Preis zur Förderung und Sicherung der wirtschafts- und sozialhistorischen Forschung in Österreich unterstützen die Magistratsabteilung 7 der Stadt Wien, der Böhlau Verlag, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Wien, die Universität Wien und die Wirtschaftskammer Österreich. (pr) |