![]() Der Abendvortrag "Emotional Capitalism. The Commodity Frontier, the Avatar and Emotional Life" der Soziologin Arlie Hochschild ... ![]() ... findet im Rahmen des Workshops "Zur Vermarktlichung von Gefühlen" am Freitag, 8. Oktober 2010, statt. Nähere Informationen auf der Website von Birgit Sauer Institut für Politikwissenschaft der Fakultät für Sozialwissenschaften Institut für Soziologie der Fakultät für Sozialwissenschaften Website von Arlie Hochschild
Zur Biografie von Arlie Hochschild
Arlie Hochschild ist Professorin für Soziologie an der University of California, Berkeley. Sie prägte den Begriff der Emotionsarbeit und ist u.a. Autorin der Bücher "The Managed Heart" (Das gekaufte Herz), "The Second Shift" (Der 48-Stunden-Tag), "The Time Bind" (Keine Zeit. Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet). Ihre Arbeiten wurden in 14 Sprachen übersetzt. |
Wenn Gefühle zur Ware werden |
| Veranstaltungen |
| Redaktion am 29. September 2010 |
Am Freitag, 8. Oktober 2010, 19 Uhr, hält Arlie Hochschild von der University of California, Berkeley, im Rahmen der Wiener Vorlesungen den Vortrag "The Commodity Frontier, the Avatar and Emotional Life". Die renommierte Soziologin ist zurzeit aufgrund des Workshops "Vermarktlichung von Gefühlen", organisiert von Birgit Sauer vom Institut für Politikwissenschaft, zu Gast in Wien. |
Im Zentrum des öffentlichen Abendvortrags von Arlie Hochschild stehen bezahlte Dienstleistungen, die in den privatesten und intimsten Bereichen unseres Lebens angesiedelt sind. Laut Hochschild leben wir heute an einer Kommodifizierungs-Grenze, an der vieles "zur Ware wird". Einerseits finden wir unbezahltes Privatleben, andererseits Waren und Dienste, für die wir bezahlen. Diese Grenze wird durchlässiger und dehnt sich auf viele Bereiche des modernen Lebens aus. |


