![]() Unter Leitung von Reinhold Steinacker wurde das Analyseverfahren VERA - Vienna Enhanced Resolution Analysis - entwickelt. ![]() Landkarte vom Gebiet der Olympischen Winterspiele in Vancouver. ![]() Entlang der Küste erstreckt sich ein Niederschlagsfeld, wobei die geringen Niederschläge erst in Höhen ab 500 bis 1.000 m in der Form von Schnee fallen. ![]() Man erkennt die milde Witterung, negative Temperaturen kommen nur im Hochgebirge nördlich von Whistler vor. VERA-Felder für zwei Ausschnitte von British Columbia Institut für Meteorologie und Geophysik der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie Artikel: "Kooperation zur Entwicklung neuer meteorologischer Analyseverfahren" (Jänner 2007) |
Wetteranalyse für die Olympischen Winterspiele in Vancouver |
| Wissenschaft, Forschungsprojekte |
| Redaktion am 9. Februar 2010 |
In Zusammenarbeit mit dem kanadischen Wetterdienst wurde am Institut für Meteorologie und Geophysik das Wetteranalyseprogramm VERA (Vienna Enhanced Resolution Analysis) für den Südteil von British Columbia adaptiert, wo die diesjährigen olympischen Winterspiele "Vancouver 2010" stattfinden. Das VERA-Analyseprogramm ist besonders für Gebirgsregionen geeignet, da es die Darstellung von hochaufgelösten Feldern des bodennahen atmosphärischen Zustands ermöglicht. |
Die Dichte der Wetterbeobachtungsstationen in British Columbia ist wesentlich geringer als im Alpenraum. Deshalb können kleinräumige Strukturen, die durch das Gebirge erzeugt werden, nicht direkt aufgelöst werden. Bei VERA wird jedoch ein "Downscaling-Verfahren" angewandt, das diese kleinräumigen Strukturen durch Vorgabe verschiedener physikalisch modellierter Muster in Form eines Variationsverfahren in die Analyse mit einbezieht. Dabei werden eine Reihe von Parametern wie Temperatur, Wind, Luftdruck, Niederschlag und Schneefallgrenze dargestellt. |




