Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
Zugriff auf Elsevier Freedom Collection über die UB |
| Service, Forschung |
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| Gastbeitrag von Brigitte Kromp und Wolfgang Mayer am 21. Mai 2008 |
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Die Universität Wien hat ab sofort als erste wissenschaftliche Institution Österreichs Zugriff auf die Freedom Collection von Elsevier. Damit stehen den WissenschafterInnen über 2.000 Fachzeitschriften dieses Verlags im Volltext (seit 1995) zur Verfügung. |
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Der Universitätsbibliothek Wien ist es mit Abschluss dieses Lizenzvertrages gelungen, eine umfassende Lösung für die unterschiedlichen Wünsche der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen zu finden.
Über 2.000 Elsevier-Zeitschriften im Volltext
Anstelle der Erweiterung des Elsevier-Portfolios durch Lizenzierung äußerst kostspieliger Einzelzeitschriften, erhalten Angehörige der Universität Wien nun mit der so genannten Freedom Collection Zugang zu fast allen Zeitschriften dieses Verlagshauses fortlaufend ab dem Erscheinungsjahr 1995. "Damit stehen den Universitätsangehörigen insgesamt weit über 11.000 Zeitschriftentitel elektronisch im Volltext zur Verfügung", sagt Mag. Maria Seissl, Leiterin des Bibliotheks- und Archivwesens. Die in diesem Paket enthaltenen Zeitschriften decken mehr als 33 Prozent der Top 200 Zeitschriften des Journal Citation Report / Science Edition ab.
Damit ist nach Abschluss des ersten österreichweiten Vertrags mit Elsevier im Jahr 2000, der damals den Zugriff auf alle an österreichischen Universitätsbibliotheken abonnierten Zeitschriften ermöglichte und der Lizenzierung der renommierten Cell Press Collection (incl. Cell mit Impact Factor >29) Anfang 2008 nunmehr ein weiterer bedeutender Schritt in der Versorgung mit online verfügbarer, wissenschaftlicher Literatur gesetzt worden.
Zugriff über Online-Plattfrom
Der Zugriff auf alle Publikationen erfolgt über die ScienceDirect-Plattform des Verlags Elsevier. Sämtliche Zeitschriften sind in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) erfasst und können auch über diese direkt angesteuert werden. Aufgrund der Struktur der Digitalen Bibliothek werden BenutzerInnen außerdem aus allen mit dem Symbol gekennzeichneten Datenbanken (darunter ISI Web of Knowledge, Scopus, Chemical Abstracts, Inspec, Biosis und hunderte mehr) direkt zu den Volltexten weitergeleitet. Weiters kann man auch mittels des zentralen Suchportals MetaLib in der Freedom Collection recherchieren.
"Die Universitätsbibliothek erwartet eine hohe Nutzung dieses aufgestockten Zeitschriftenangebots und hofft, den WissenschafterInnen der Universität Wien damit gute Voraussetzungen im wissenschaftlichen Wettbewerb bieten zu können", so Maria Seissl.
Mag. Brigitte Kromp ist Leiterin der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik, Wolfgang Mayer ist Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Wien. |