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Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Wien Campus Vienna Biocenter Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF)

Lesen Sie mehr über aktuelle WWTF-Projekte an der Universität Wien: Artikel "Universität Wien bei WWTF-Calls 2010 erfolgreich" Artikel "Berechenbare Riesenwelle" Artikel "Das bewegte Wohnzimmer"  
Zwei "Vienna Research Groups for Young Investigators" an den Max F. Perutz Laboratories
Forschungsprojekte
Redaktion am 21. September 2010

Nach einer Reihe erfolgreicher Einreichungen bei den WWTF-Calls 2010 punktet die Universität Wien bei der kürzlich erfolgten Entscheidung über die "Vienna Research Groups for Young Investigators" erneut: Mit Alipasha Vaziri und Claudine Kraft können im Rahmen des neuen Nachwuchsförderprogramms der Stadt Wien gleich zwei junge SpitzenforscherInnen an die Max F. Perutz Laboratories und das Zentrum für Molekulare Biologie geholt werden.

Mit der neuen Förderschiene "Vienna Research Groups for Young Investigators" will die Stadt Wien einen besonderen Akzent in der Nachwuchsförderung in für Wien wichtigen Forschungsfeldern setzen. Das vom WWTF abgewickelte Programm zielt darauf ab, wissenschaftlichen Talenten mit der Gründung ihrer ersten Forschungsgruppe einen substanziellen Karriereschritt in Wien zu ermöglichen und sie so langfristig an den Standort zu binden.

Der Fokus der ersten Ausschreibung wurde auf den Bereich "Life Sciences" gelegt. Den drei Sieger-GruppenleiterInnen, die von einer internationalen, hochkarätig besetzten Fachjury empfohlen wurden, stellt die Stadt Wien insgesamt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Zwei junge SpitzenforscherInnen

Claudine Kraft kommt von der ETH Zürich und wird sich an den MFPL und am Zentrum für Molekulare Biologie mit der molekularen Steuerung von Autophagie beschäftigen. Das ist eine Zellfunktion, die wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer der Zelle hat.

Alipasha Vaziri, derzeit am Howard Hughes Medical Institute in den USA, wurde von IMP (Institut für Molekulare Pathologie) und den MFPL gemeinsam ins Rennen geschickt. Er arbeitet an innovativen bildgebenden Verfahren, unter anderem unter Einsatz von Methoden aus der Quantenphysik, zur Erforschung bio-molekularer Funktionen.

Beide WissenschafterInnen haben bereits eine wissenschaftliche "Vergangenheit" in Wien: Kraft, gebürtige Schweizerin, absolvierte ihre PhD-Zeit am IMP in der Gruppe von Jan-Michael Peters. Vaziri wurde in Wien geboren und erwarb sein Doktorat bei Anton Zeilinger an der Fakultät für Physik.

Der dritte ausgewählte Kandidat ist Jürgen Kleine-Vehn, ein deutscher Pflanzenforscher, der zuletzt an der Universität Ghent forschte und sich nun an der BOKU mit dem Sauerstofftransport in Pflanzen befassen wird.

Die besten Köpfe für den Campus Vienna Biocenter

"Das ist natürlich ein großer Erfolg und untermauert unsere Strategie, verstärkt auf den wissenschaftlichen Nachwuchs zu setzen“, freuen sich die Graham Warren, Leiter des Zentrums für Molekulare Biologie und Wissenschaftlicher Direktor der MFPL sowie MFPL-Geschäftsführer Fabien Martins über die Entscheidung des WWTF: "Es ist von entscheidender Bedeutung für die MFPL und den Campus Vienna Biocenter, die besten Köpfe im Haus zu haben". Im Jahr 2011 soll eine zweite Ausschreibungsrunde für zwei weitere "Vienna Research Groups for Young Investigators" mit insgesamt drei Mio. Euro finanziert werden.

Universität Wien bei WWTF-Einreichungen 2010 erfolgreich

Wie kürzlich berichtet, zeichnete die Universität Wien auch bei weiteren WWTF-Ausschreibungen im Jahr 2010 erfolgreich: Beim "Identität - Diversität Call 2010" waren Gerit Bettina Götzenbrucker vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Brigitta Busch vom Institut für Sprachwissenschaft und Ingo Haar vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte erfolgreich. Monika Henzinger und Kurt Tutschku, beide Institut für Distributed and Multimedia Systems, gehörten mit ihren Projekten zu den Siegern des WWTF-Calls "Information and Communication Technology" (zum Artikel). (red)

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