1945-55'


Redaktion am 7. November 2005
Mit Installationen im Hauptgebäude der Universität Wien und am Uni-Campus erinnern die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien sowie die Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH) von 7. bis 11. November an den Novemberpogrom 1938. Thematisiert werden die Verstrickungen der Universität in die nationalsozialistische Wissenschafts- und Bildungspolitik, realisiert hat die Installationen die Künstlergruppe "the Force11". >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 2. November 2005
1945 lag die Universität Wien in Schutt und Asche. Wie der studentische Betrieb wieder aufgenommen wurde, wer in den kommenden zehn Jahren an der Universität Wien studierte und wie sich Hochschul- und Studentenpolitik entwickelten, beschrieb Maria Mesner in einem gemeinsam mit Herbert Posch erarbeiteten Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Die Universität Wien 1945-1955". >> weiterlesen
Gastbeitrag von Tamara Ehs am 25. Oktober 2005
26. Oktober: Das offizielle Österreich feiert sich selbst und inszeniert im verordneten "Gedankenjahr 2005" aufs Neue die nationale Identität. Dabei bedient man sich der Kraft des Mythos, der die ansonsten weitgehend inhaltsleere Neutralität mit Sinn erfüllt. Eine österreichische Selbstvergewisserung zum Nationalfeiertag. >> weiterlesen
Redaktion am 24. Oktober 2005
Einen bewusst kritischen Beitrag zum heurigen "Gedankenjahr" und der darauf aufbauenden Inszenierung der Republik Österreich will das internationale Symposium "Das andere und künftige Österreich im neuen Europa" bieten, das heute und morgen am Institut für Zeitgeschichte stattfindet. Es versteht sich auch als Würdigung des österreichisch-französischen Historikers Felix Kreisslers, der vor einem Jahr starb. >> weiterlesen
Eszter Bokor (Redaktion) am 6. Juli 2005
Der Zeit- und Kulturhistoriker Frank Stern beschäftigt sich im Rahmen seiner Professur am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien mit visueller Zeitgeschichte. In einem Interview sprach er über das "Gedankenjahr", seine Beurteilung der Gedächtnispolitik in Österreich und was er sich über zwei Jahrzehnte nach dem "Bockerer" vom österreichischen Film wünscht. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Ela Hornung und Irene Bandhauer-Schöffmann am 5. Juli 2005
Angesichts der aktuellen politischen Debatte um eine Belohnung für "Trümmermütter" erscheint es notwendig, sich mit dem "Geschlecht" des Wiederaufbaus, den nationalen Bilderwelten und der politischen Vereinnahmung dieser Frauen zu befassen. Über die politische Instrumentalisierung einer Frauengeneration berichten Ela Hornung und Irene Bandhauer-Schöffmann. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 4. Juli 2005
Die Kriegszeit und die Zeit zwischen 1945 und 1955 hat bei allen, die sie erlebt und überlebt haben, Spuren hinterlassen. Solche Spuren aufzuspüren ist Ziel des Projekts "1945 erinnern" der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. >> weiterlesen
Redaktion am 13. Mai 2005
15. Mai 1955: Zehn Jahre lang musste Österreich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 auf die Wiedererlangung seiner vollen Souveränität warten. Grund dafür war die Teilung der Aliierten in einen "freiheitlich-demokratischen" und "sozialistischen" Block mit den USA, Großbritannien und Frankreich auf der einen und der Sowjetunion auf der anderen Seite. Eine Chronologie der Ereignisse. >> weiterlesen
Gastbeitrag von David Rezac am 12. Mai 2005
Ohne Staatsvertrag keine Souveränität, ohne Souveränität weder Neutralität noch Aufnahme in die Vereinten Nationen. Wie immens wichtig der Staatsvertrag, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet wurde, war und es auch heute noch ist und warum der Name "Friedensvertrag" peinlichst vermieden wurde, weiß David Rezac vom Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung. >> weiterlesen
Redaktion am 3. Mai 2005
Vier Tage lang, von 8. bis 11. Mai 2005, werden auf der internationalen Konferenz "Der österreichische Staatsvertrag zwischen internationaler Strategie und nationaler Identität" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) die neuesten Forschungsergebnisse zur Entstehung des Staatsvertrages präsentiert. >> weiterlesen