1945-55'


Eszter Bokor (Redaktion) am 2. Mai 2005
Heute vor 60 Jahren, am 2. Mai 1945, wurde die Universität Wien wieder eröffnet und die erste Lehrveranstaltung nach dem Zweiten Weltkrieg abgehalten. Eine kleine Gruppe von antifaschistischen StudentInnen machte sich mit Unterstützung der russischen Besatzungsmacht an den Wiederaufbau der Universität, unter ihnen der damals 22-jährige Student und spätere Professor für Judaistik, Kurt Schubert. Eine Jubiläumsvorlesung heute Abend erinnert an die erste Vorlesung nach dem Zweiten Weltkrieg. >> weiterlesen
Anna Kim (Redaktion) am 2. Mai 2005
24 Bomben trafen während des Zweiten Weltkriegs das Hauptgebäude der Universität Wien, mehr als 500 StudentInnen bauten die Universität und ihre Institute wieder auf. Nachdem von insgesamt 770 UniversitätslehrerInnen 322 zwischen 1938 und 1945 entlassen, vertrieben oder deportiert worden waren, sollten nach Kriegsende nur 92 ProfessorInnen und DozentInnen wieder an die Universität Wien zurückkehren. >> weiterlesen
Eszter Bokor (Redaktion) am 15. April 2005
Im Zuge des "Gedankenjahres" 2005 werden historische Debatten über Österreich in Gang gesetzt, wobei zumeist die Zweite Republik im Mittelpunkt steht. Im Kleinen Festsaal der Universität Wien findet von 18. bis 20. April 2005 eine thematisch sehr vielfältige Veranstaltungsreihe zu diesem Thema statt. Die Redaktion sprach mit der Organisatorin, der Politikwissenschafterin Sieglinde Rosenberger, über Ent-/Demokratiserung, Erinnerungspolitik und kollektives Gedächtnis. >> weiterlesen
Redaktion am 7. April 2005
Heute abend, Donnerstag, 7. April 2005, wird die akustische Webausstellung www.staatsvertrag.at präsentiert. Sie lädt zum An- und Nachhören von kommentierten Originaldokumenten aus dem Jahrzehnt zwischen 1945 und 1955 sowie ZeitzeugInnen-Berichten ein. >> weiterlesen
Eszter Bokor (Redaktion) am 29. März 2005
Am 29. März 1945 betrat die Rote Armee Österreich; die sowjetische Besatzungsmacht blieb bis 1955 im Land. Ein aktuelles Forschungsprojekt am Institut für Osteuropäische Geschichte und der Historischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bringt überraschende neue Erkenntnisse über die sowjetische Besatzungspolitik in Österreich zutage. So etwa Pläne zur Teilung Österreichs in eine Ost- und Westzone analog zu Deutschland. >> weiterlesen
Tamara Ehs (Redaktion) am 17. Februar 2005
Im von Patriotismus gesättigten Jubiläumsjahr 2005 feiert das offizielle Österreich auch seine Vergangenheitsbewältigung. Ist bereits dieser politische Prozess von Verdrängung geprägt, finden sich in den ganz persönlichen Familiengeschichten der ÖsterreicherInnen noch größere Auslassungen in der Erinnerung, wie ein Gespräch mit Mag. Claudia Brunner, der Großnichte von Alois Brunner, offenbart. >> weiterlesen
Eszter Bokor (Redaktion) am 16. Februar 2005
Das kollektive Gedächtnis wird maßgeblich von privaten Diskursen geformt. Es wird nicht zuletzt von Erzählungen gebildet, die im privaten Umfeld weitergegeben werden. Dr. Margit Reiter vom Institut für Zeitgeschichte untersucht den Zusammenhang zwischen den für die Nachkriegsgeneration prägenden Narrativen über Krieg sowie NS-Herrschaft in der Familie und der offiziellen Darstellung österreichischer Geschichte. >> weiterlesen
Eszter Bokor (Redaktion) am 7. Februar 2005
Im Rahmen des vom FWF geförderten Forschungsprojekts "Justiz und NS-Gewaltverbrechen" widmen sich zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam der strafrechtlichen Ahndung von NS-Gewaltverbrechen durch die österreichische Nachkriegsjustiz. Am Donnerstag, 10. Februar 2005, werden im Rahmen einer Tagung am Institut für Zeitgeschichte neue Ergebnisse der Forschungsarbeit präsentiert. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 7. Februar 2005
Im "Jubiläenjahr" 2005 stellt sich besonders die Frage, warum und wie wir Geschichte feiern. Zahlreiche Jubiläen stehen heuer an, von zeithistorischen Ereignissen ? 60 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, 50 Jahre Staatsvertrag, zehn Jahre EU-Mitgliedschaft ? bis zum 100. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises; von Einsteins "annus mirabilis" bis zu Todes- oder Geburtstagen mancher Dichter. Was es mit dem "Zwang der runden Zahl" auf sich hat, beantworten die beiden Sozialhistoriker Michael Mitterauer und Hannes Stekl. >> weiterlesen