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Institut für Numismatik und Geldgeschichte, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät   Lesen Sie auch: Münzen: Das Vermögen der Universität Wien
40 Jahre Institut für Numismatik und Geldgeschichte
Veranstaltungen
Redaktion am 24. November 2005

Das Institut für Numismatik und Geldgeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät feiert mit einem Festakt am 1. Dezember 2005 um 17 Uhr sein 40-jähriges Bestehen. Diese europaweit einmalige Einrichtung erforscht und vermittelt Geldwesen als ein die Zeiten und Kulturen übergreifendes Phänomen.

Umfangreiche Sammlungen ? darunter die Sammlung Brettauer, eine Bildkartei von über einer Million Münzen, dazu über 17.000 bebilderte Auktionskataloge aus aller Welt ?, die einzige öffentlich zugängliche Fachbibliothek für Numismatik in Österreich und eine Sammlung von Originalen und Gipsabgüssen von Münzen und Medaillen aller Epochen machen das Institut für Numismatik und Geldgeschichte zu einer besonderen Forschungs- und Lehreinrichtung an der Universität Wien.
Die am 1. Dezember ihren 40. Geburtstag feiert: 1965, anlässlich der 600-Jahr-Feier der Universität Wien, wurde der Lehrstuhl für Numismatik, den Maria Theresia 1774 eingerichtet hatte und der damals der weltweit erste seiner Art war, zum "Institut für Antike Numismatik und Vorislamische Geschichte" aufgewertet. Das nunmehrige "Institut für Numismatik und Geldgeschichte" unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hahn bietet zahlreichen Forschungsprojekten eine Heimstätte und den Studierenden ein vielseitiges Lehrangebot. Forschungsprojekte In aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen werden die Anfänge des Münzgeldes in Kleinasien um 650 v. Chr., die Münzprägung der griechischen und römischen Antike, des byzantinischen Reiches, der Kelten oder etwa des alten Äthiopien erforscht. In der Wiener numismatischen Tradition steht auch die Fortführung der Arbeiten des ersten Institutsvorstandes, Univ.-Prof. Dr. Robert Göbl, über die Gepräge Mittelasiens. In den letzten Jahrzehnten wurde die Forschungstätigkeit auf das europäische Mittelalter und auf die Münzprägung der Neuzeit ausgedehnt. Darüber hinaus wird an paramonetären Geldformen und der Medaille von ihren Anfängen bis heute geforscht. Eröffnung Die Eröffnung des Festakts im Senatssaal nimmt Rektor Georg Winckler vor, den Festvortrag "Geld muss geglaubt werden" hält Willibald Kranister, ehemaliges Direktoriumsmitglied der Österreichischen Nationalbank. Nach vier Fachvorträgen aus anderen Disziplinen wird die zum Jubiläum verfasste umfangreiche Festschrift Vindobona Docet vorgestellt. (af/mh) Festakt "40 Jahre Institut für Numismatik und Geldgeschichte"
Donnerstag, 1. Dezember 2005, 17 Uhr
Universität Wien, Senatssaal
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien  

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