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Vizerektor Heinz Engl …


… und der Leiter des Zentrums für Sportwissenschaft und Universitätssport Norbert Bachl …


… begrüßten das zahlreich erschienene Publikum zur Antrittsvorlesung von Arnold Baca im kleinen Festsaal.


Arnold Baca lehrt seit Oktober 2008 Bewegungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Biomechanik und Sportinformatik.


Die Veranstaltung klang mit einem Buffet aus, …


… das Platz für weiterführende Diskussionen bot.


Arnold Baca im Gespräch mit dem Dekan der Fakultät für Informatik Wolfgang Klas.


Porträt: "Arnold Baca: Computer in Bewegung" CV von Arnold Baca Institut für Sportwissenschaft am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport Artikel: "'Sport Multimedial': Ein Wikipedia der Sportarten"  
Arnold Baca: "Ubiquitous Computing im Sport"
Professuren, Antrittsvorlesungen
Gastbeitrag von Arnold Baca am  3. November 2009

Der Sportinformatiker Arnold Baca hielt am 20. Oktober 2009 seine Antritts-vorlesung zum Thema "Ubiquitous Computing im Sport". In einem Gastbeitrag hat der Professor, der seit Oktober 2008 Bewegungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Biomechanik und Sportinformatik am Institut für Sportwissenschaft lehrt, seine Antrittsvorlesung zusammengefasst.

Aufgrund der stetig zunehmenden Miniaturisierung von Sensoren und Prozessoren  (die Gültigkeit des Mooreschen Gesetzes wird zumindest über das Jahr 2015 hinaus erwartet), der Flexibilität von Drahtlostechnologien, die sich beispielsweise durch das Potential mobiler Ad-Hoc Netzwerke ergibt, und der zunehmenden Verfügbarkeit effizienter Algorithmen zur genauen und schnellen Datenverarbeitung, eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten zur Konzeption von Systemen zur Erfassung und Weiterverarbeitung von Bewegungs- und Leistungsdaten (Reaktionskräften, Beschleunigungen, Herzfrequenz, etc.) im Leistungs- und Breitensport.

Der Technologieeinsatz wird dabei in vielen Fällen von den sporttreibenden Personen nicht wahrgenommen und beeinflusst diese in ihren Bewegungshandlungen nicht. Damit sind die wesentlichen Kriterien, die Ubiquitous Computing charakterisieren, gegeben.  

GPS für SportlerInnen

Ein stark expandierender Anwendungsbereich liegt im Einsatz von Trackingsystemen. Das Spektrum reicht dabei von GPS-basierenden Systemen, die beispielsweise den dreidimensionalen Streckenverlauf von MountainbikerInnen rekonstruieren, über mikrowellenbasierende Systeme, die unter Einsatz von Triangulationsverfahren die zeitlichen Verläufe der Positionen sämtlicher Spieler in Mannschaftssportarten bestimmen können, bis zu Systemen, die eben diese Positionsbestimmung über Bildverarbeitungsmethoden aus den Videostreams mehrerer synchronisierter Kameras realisieren. Für die Biomechanik könnten insbesondere solche Systeme nutzbar werden, die aus synchronisierten Videoaufnahmen mehrerer Kameras die Bestimmung kinematischer Zeitfunktionen zur Beschreibung der Bewegung des Gesamtkörpers und seiner Teilsegmente erlauben, ohne dass davor Markierungspunkte an den Körpersegmenten angebracht werden müssen.

Intelligente Sportschuhe

Für den Freizeit- und Breitensport sind Systeme interessant, die entweder Rückmeldung über die aktuelle Belastung gestalten oder sogar in der Lage sind, die Eigenschaften des Sportgeräts (z.B. des Sportschuhs) in Abhängigkeit erfasster Parameterwerte (z.B. von Kraft- oder Druckwerten) während der sportlichen Aktivität intelligent zu verändern. Zur Erfassung (und Weiterverarbeitung) physiologischer Parameterwerte kommen dabei vermehrt smarte Textilien, bei denen elektronische Schaltkreise in textile Materialien integriert werden, zum Einsatz.

Im Unterhaltungsbereich motivieren Computerspiele, die durch Bewegungshandlungen gesteuert werden, zur körperlichen Aktivität. Fernsehübertragungen von Sportveranstaltungen werden durch die Einblendung von, an AthletInnen erfassten Parameterwerten (z.B. des Hautwiderstandes oder der Herzfrequenz), ansprechender gestaltet.     

Darüber hinaus werden ubiquitäre Systeme im Sport zur Überwachung von Regeln, zur Unterstützung von SchiedsrichterInnen und für die Erfassung von Bewegungen beim Training in virtuellen Umgebungen eingesetzt.


Lesen Sie weiter über die vielseitige Anwendbarkeit von Computertechnik im Sport: "Ubiquitous Computing  im Sport" (PDF)



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