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Budget und Strukturplan |
| UG 2002 |
| Michaela Hafner (Redaktion) am 24. September 2003 |
Gestern, am 23. September 2003 fand um 16.30 Uhr eine Dienststellenversammlung im Hörsaal 1 im NIG statt, in der Rektor Georg Winckler und Vizerektor Günther Vinek über die budgetäre Lage sowie die Eckpunkte des Organisations- und Entwicklungsplanes informierten. |
Pünktlich mit Herbstbeginn stellte Rektor Georg Winckler in der Dienststellenversammlung nach § 5 Personalvertretungsgesetz den anwesenden UniversitätslehrerInnen die Schwerpunkte der Herbstarbeit des Rektorats vor: der Umgang mit der Budgetsituation und die Arbeit am Entwicklungs- und Organisationsplanes. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden des Dienststellenausschusses, ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weigel. Budget Dem Budgetantrag (Grundbudget und laufende Projekte) der Universität Wien für 2003 wurde zu 99 % stattgegeben, so Rektor Winckler zu Beginn seiner Ausführungen zur aktuellen Budgetlage: Rund 225 Mio. Euro stehen der Universität Wien (ohne Medizinischer Fakultät) heuer zur Sicherung der Lehre und Forschung Verfügung. Allerdings - und das wird bei der öffentlichen Diskussion kaum erwähnt, so Winckler - wurde ein Mehrbedarf, den es aus verschiedensten Gründen gibt, in den Budgetverhandlungen (v.a. von Seiten des Finanzministers) nur in geringem Ausmaß akzeptiert. Ende des Aufnahmestopps, Geld für Fakultäten Nach weiteren Verhandlungen mit Ministerin Elisabeth Gehrer stehen den Universitäten nun zusätzlich 15 Mio. Euro für Implementierungs- und Personalkosten zur Verfügung. Auch bezüglich des FWF gibt es positive Nachrichten: die im Juni 2003 freigegebenen Projekte sind finanziell bedeckt, weitere Projektbewilligungen sind im Oktober wieder möglich. Organisations- und Entwicklungsplan "Wir wollen eine Organisationsform finden, in der wir die Aufgaben von Forschung und Lehre - nicht zuletzt auch im Europäischen Hochschulraum - besser wahrnehmen und den Anspruch der Universität Wien, in der ersten Liga mitzuspielen, verwirklichen können", schickte Georg Winckler einleitend voraus, ehe Vizerektor Günther Vinek die prinzipiellen Vorstellungen zum künftigen Organisations- und Entwicklungsplan vorstellte. Als Ziele nannte er einen effizienteren Ressourceneinsatz in der Forschung, die Eröffnung von Zukunftsperspektiven für junge WissenschafterInnen, die Etablierung einer effizienteren und studierendengerechteren Lehre und die Entlastung von WissenschafterInnen von Verwaltungsaufgaben. Prinzipiell sollen die neuen Organisationseinheiten strategiefähig sein und auf aktuelle Entwicklungen rechtzeitig reagieren können. Detaillierte Informationen zu den "Eckpunkten des Organisations- und Entwicklungsplanes" können hier nachgelesen werden. Weiterer Fahrplan zum Organisations- und Entwicklungsplan Seit Juli d. J. beschäftigen sich fünf Projektgruppen mit der Gliederung der Universität Wien im wissenschaftlichen Bereich, bis 10. Oktober werden die Vorschläge ausgearbeitet. Anschließend sollen - bis 22. Oktober - die MitarbeiterInnen der Universität Wien in Informationsveranstaltungen über die Ergebnisse der Projektgruppen informiert und diese diskutiert werden. Nach einer Klausur des Rektorats Ende Oktober wird dem Senat der Entwurf eines Organisations- und Entwicklungsplanes übermittelt, dieser hat zwei Monate Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Die Letztentscheidung fällt im Universitätsrat. Bei längeren Diskussionen hofft Rektor Winckler, dass spätestens mit 1. März 2004 der endgültige Organisationsplan vorliegt. Bei der anschließenden Diskussion ging es um die Frage der Abgeltung von Leistungsprämien über den 130. Prüfungskandidaten hinaus, um die (sinnvolle) Größe der neuen Organisationseinheiten und wie innovationsfördernde Strukturen aussehen könnten. Rektor Winckler betonte nochmals, dass die Leistung im Mittelpunkt stehen müsse und hoffte für das Budget des nächsten Jahres, dass es um 7 bis 8 % höher sei als 2002. (mh) Dienststellenausschuss für die Universitätslehrer |


