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Kinderuni-Reporterinnen Yasmin, Sabine und Petrissa mit Harald ...


... beim Schreiben des Artikels ...


... und im Workshop "Ni hao!".


"Ni hao" heißt auf Chinesisch "Guten Tag", erklärten Monika Lehner und Zhou Hui.


Im alten China wurde die Welt als Viereck gesehen, nicht als Scheibe. Fotos: Theresa Dirtl


Chinesisch an der Kinderuni
KinderuniWien 2007, Service
Kinderuni-Reporterinnen Yasmin Lawson, Sabine Hallamasek, Petrissa Steranka am 17. Juli 2007

Am Dienstag, 17. Juli 2007, nahmen rund 20 Studierende der KinderuniWien an einem Workshop zur chinesischen Sprache, Geschichte und Kultur unter dem Titel "Ni hao!"(Hallo!) teil. Die Vortragenden Monika Lehner und Zhou Hui übten mit den Kindern nicht nur Chinesisch, sondern fragten auch: "Welches ist das komplizierteste chinesische Zeichen?" oder "Mit welchen Dingen Chinas kann man in Wien in Kontakt kommen?".

Chinesisch ist schwer. Und das ist manchmal gefährlich. Warum? Wenn man etwa das Wort Mama falsch betont, sagt man zu ihr Pferd ? und das kann eine Mutter schon kränken. Die Gefahr von derlei Missverständnissen konnte die Kinder aber nicht davon abhalten, einen Schnellkurs in Chinesisch zu absolvieren und von den Vortragenden Zhou Hui und Monika Lehner vom Institut für Ostasienwissenschaften die wichtigsten Wörter wie die für Mutter und Vater, Hallo und Lebewohl zu erlernen. Unterricht durch Nachahmen Das geschah vor allem durch Nachahmen, eine in China sehr verbreitete Lehrmethode: Zhou Hui sprach die Vokabeln vor, die Kinder versuchten sie in Gruppen und einzeln nachzusprechen.  Und das gelang ihnen scheinbar recht gut: "Eure Aussprache ist mindestens so gut wie die unserer Studierenden", lobte Monika Lehner die Kinder. Mehr als Vokabeln Neben den praktischen Sprachkenntnissen erfuhren die Kinder auch, dass Chinesisch eine Tonsprache ist, dass man in China mit Münzen mit viereckigen Löchern bezahlt hat, die der damaligen Vorstellung von der Welt als Viereck entsprachen, und dass Chinesen an einer Hand viel weiter als bis zehn zählen können. Auch dass man in China nicht nur Chinesisch spricht, lernten die Studierenden der Kinderuni: "In dem riesigen Land werden auch andere Sprachen wie Mongolisch, Tibetisch, Russisch und verschiedene Thai-Sprachen gesprochen", wusste Monika Lehner zu berichten. China ist überall Des Weiteren erfuhren die Kinder ,dass China längst bei uns ist: Immer häufiger findet man auf allen möglichen Produkten Schilder mit der Aufschrift "Made in China". Auch im Zoo (Pandabär) und in Schreibwarengeschäften (Papier) sowie in Obsthandlungen (Pfirsich, Marille) und Teehäusern (Tee) findet man vieles, das ursprünglich aus China stammt. Sportliches China Die Sportbegeisterten unter den Kindern freuten sich (so sie es nicht schon wussten!) zu hören, dass die Olympiade 2008 unter dem Motto "Eine Welt ein Traum" in Peking stattfinden wird und dass die Chinesen statt wie sonst üblich ein gleich fünf Maskottchen mit Namen wie Beibei, Nini und Ying Ying an den Start schicken. Komplizierte Geschwätzigkeit Und das in der Einleitung erwähnte komplizierteste chinesische Zeichen? "Es ist das für sinnleere Geschwätzigkeit und besteht aus insgesamt 64 Linien", erklärte Monika Lehner. Um allfälligen chinesischen Kritikern zu ersparen, dieses Zeichen auf diesen Artikel anzuwenden, soll er hier nun enden. Yasmin Lawson (10) geht in die GEPS Global Education Primary School, Sabine Hallamasek (11) und Petrissa Steranka (12) besuchen das Sacré-Couer.

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