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Informationen zum Corporate Design (Öffentlichkeitsarbeit)  
Corporate Design: Vom Logo zur Visitenkarte
Corporate Design
Wolfgang Feller und Susanne Häberle am 14. Oktober 2004

Die Konzeption des Logos ist nur ein erster Schritt in Richtung eines neuen Corporate Designs (CD). Es bedarf noch zahlreicher Organisationsschritte, damit zu Jahresbeginn 2005 alle MitarbeiterInnen der Universität Wien ihre Drucksorten im neuen Design beziehen können.

Aufbau eines Netzwerks Zunächst ist es notwendig, an den verschiedenen Fakultäten, Zentren, Dienstleistungseinrichtungen und Stabsstellen ein universitätsinternes Netzwerk aus Corporate-Design-Verantwortlichen aufzubauen. Die interne Organisationskenntnis der jeweiligen CD-Beauftragten ist erforderlich, um gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Einheiten eingehen zu können. Ein zentraler Punkt ist beispielsweise der Einsatz von Zusatzlogos, der ? auf der Basis von Empfehlungen des Grafikers Martin Dunkl ? in Abstimmung mit den Einheiten geregelt werden sollte. Das Ziel ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Ansprechpersonen und der Dienstleistungseinrichtung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement. Weitere Schritte: Vom Design zur Produktion Ein essenzieller Schritt ist die Ausarbeitung der benötigten Drucksorten durch den Grafiker Martin Dunkl ? das erste Basispaket besteht aus Briefpapier, Kuverts, Faxvorlage, Visitenkarten, Power-Point-Folien, Pressemappe, Stempelvorlagen, Begleitkarten, Einladungskarten und Haftnotizzetteln. Alle Drucksorten werden bereits einheitlich in den neuen Schriften der Universität Wien gesetzt. Um für die Universität Wien eine zeitgemäße und zur Institution passende, vor allem aber praktikable Schrift zu finden, wurde Susanne Dechant, Grafikerin mit Schwerpunkt Typografie, beauftragt, ein Schriftenkonzept für die Universität Wien zu entwickeln. Wie kommen die MitarbeiterInnen nun zu den neuen Drucksorten? Gemeinsam mit dem Zentralen Informatikdienst soll eine Webplattform im Intranet konzipiert und umgesetzt werden, die als zentrale Drehscheibe für alle Belange rund um das Corporate Design (Service- und Download-Bereich, Bestellwesen für Drucksorten, Richtlinien für die Übergangszeit etc.) fungieren soll. Schließlich muss die Logistik sämtlicher Produktionsprozesse mit Druckereien, Papierfirmen, Stempelherstellern etc. geklärt werden. Die Einführung eines neuen Corporate Designs innerhalb einer Institution besitzt immer Prozesscharakter, so sind nach der ersten Phase weitere Überlegungen und Organisationsschritte erforderlich, um das Design mittelfristig im gesamten elektronischen und im Printbereich zu etablieren. Corporate-Design-Handbuch: Richtlinien für AnwenderInnen Richtlinien für die Übergangsphase vom alten zum neuen Design sind vor allem ? aber nicht nur ? im Bereich der Homepages sinnvoll, da eine größere strukturelle Umstellung auf gesamtuniversitärer Ebene erst im nächsten Jahr abgeschlossen sein wird. Bis zur Umsetzung des CD-Bereichs im Internet ist es bei allgemeinen Fragen in der Übergangszeit ratsam, sich direkt mit der DLE Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement in Verbindung zu setzen. Die Fertigstellung eines Corporate-Design-Manuals (Handbuch) durch den Grafiker, das alle Richtlinien und Empfehlungen zur Verwendung des neuen Corporate Designs enthalten wird, sollte zeitgleich mit dem Start des Download-Bereichs und des Bestellwesens mit Beginn des neuen Kalenderjahres erfolgen. Umsetzung des CD-Prozesses Das Gelingen eines Corporate-Design-Prozesses hängt auch von der Mitarbeit und der Bereitschaft aller Beteiligten ab. Ein neues Design kann niemals "von oben" verordnet werden, sondern sollte im Idealfall freiwillige Verwendung finden. Ob und wie gut ein solcher Prozess funktioniert, hängt nicht zuletzt von der optimalen Servicierung ab. So ist es ein erklärtes Ziel der Dienstleistungseinrichtung Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, offensiv über die einzelnen Schritte zu informieren, alle offenen Fragen bezüglich des Corporate Designs zu klären, die CD-Ansprechpersonen ? im Rahmen des Netzwerks ? bestmöglich in die Abläufe einzubinden und schließlich den Download-Bereich so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Lesen Sie in Kürze ein Gespräch mit der Grafikerin Susanne Dechant über die Auswahl der Schriften für die Universität Wien.    

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