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Das war die erste KinderuniWien
Kinderuni 2003
Michaela Hafner (Redaktion) am 21. Juli 2003

Die Universität Wien stand letzte Woche Kopf - aber sie steht noch. An die 700 Kinder feierten nach einwöchigem Studium am Freitag, 18. Juli 2003 ihre feierliche Sponsion im Großen Festsaal.

  

"Hier ist es viel besser und interessanter als in der Schule", war der Haupttenor der begeisterten Kinderuni-Studierenden zwischen sieben und zwölf, die in der vergangenen Woche rund 90 Lehrveranstaltungen besuchen konnten. Viele Eltern lobten das Programm und verrieten, dass auch sie einiges dazu gelernt hätten. Die Lehrenden, die einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Projekts lieferten, waren besonders erfreut über das Engagement und die Wissbegierde der kleinen Studierenden. Der Ausgangspunkt des Projekts, vom Kinderbüro an der Universität Wien initiiert und in Kooperation mit wienXtra-ferienspiel zum ersten Mal organisiert, war ja, eine Gemeinsamkeit von Kindern und WissenschafterInnen zu nutzen, nämlich das Neugierigsein und Fragenstellen. Dass diese beiden Punkte natürlich auch auf das Feld des Journalismus zutreffen, zeigte die intensive und lustvolle Zusammenarbeit mit den insgesamt 17 KinderuniReporterInnen, die begeistert durch die Gänge und Hörsäle sausten, Diktiergerät und Digicam unterm Arm, immer auf der Suche nach InterviewpartnerInnen.   Alle - von den Organisatorinnen über Vizerektorin Gabriele Moser bis hin zu den Eltern, Lehrenden und natürlich den Kindern selbst - sind sich einig, dass es die Kinderuni in den nächsten Jahren wieder geben soll (und wird).

Gaudeamus igitur

        

Fünf Tage lang gaben Kinder den Ton an der Uni an. Nachdem viele Fragen gestellt wurden und auch die meisten beantwortet werden konnten, war die Verleihung des (bis zuletzt geheimen) Titels nicht mehr fern. Aufgrund der hohen "AbsolventInnen"-Zahl - rund 700 der 1000 Kinder waren angemeldet - wurde die Sponsion drei Mal abgehalten.

 

 

"Ihr wart großartig", stellte Vizerektorin Gabriele Moser gleich zu Beginn der Sponsion fest und dankte den Eltern, dass die Kinder an der Uni studieren durften. Nach dem "Gaudeamus igitur" - "ein Symbol für die Freude am Lernen und an der Jugend", wie Moser betonte - verlieh Vizerektor Arthur Mettinger den Kindern ob der erfolgreich absolvierten Lehrveranstaltungen den Titel "Magister/Magistra universitatis iuvenum". Mit der Bundeshymne wurde die akademische Feier beschlossen, als auch schon das ferienspiel-Maskottchen Holli Knolli auftauchte, um die frisch gebackenen Magisters und Magistras zum Museumsquartier zu geleiten, wo das große Sponsionsfest stattfand. An die 400 Kinder tobten und spielten in den Höfen, tanzten und tranken "Cocktails" - verdientermaßen. "Die Kinderuni war durch die hellblauen T-Shirts auch beim Fest noch sehr präsent", erzählt die Initiatorin Karoline Iber. Und wir alle hoffen, KinderuniWien-T-Shirts auch nächstes Jahr wieder in der Alma Mater zu sehen und den "Universitätsapplaus", wie das obligatorische Klopfen nach der Vorlesung kurzerhand getauft wurde, wieder von Kinderhänden zu hören. (mh)

www.kinderuni.at
Kinderbüro an der Universität Wien

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