![]() Fachbereichsbibliothek für Alte Geschichte, Altertumskunde und Epigraphik ![]() Fachbereichsbibliothek Romanistik. Fotos: UB Wien ![]() Eingangsbereich der Fachbereichsbibliothek für Pharmazie und Ernährungswissenschaften Fachbereichsbibliotheken UB Wien |
Die Fachbereichsbibliotheken der Universitätsbibliothek |
| UB |
| Gastbeitrag von Martina Payr am 22. Oktober 2004 |
49 Fachbereichsbibliotheken der Universitätsbibliothek Wien bieten den LeserInnen, Studierenden und Lehrenden fachliche Informationen, unterstützen bei der Recherche, helfen beim Studium und stellen ein breites Spektrum an Literatur zur Verfügung. |
Die Fachbereichsbibliotheken der Universität Wien sind als Abteilungen der Universitätsbibliothek eingerichtet und den jeweiligen Subeinheiten nach Fächern zugeordnet. Derzeit sind die 49 Fachbereichsbibliotheken (von Afrikanistik bis Zeitgeschichte), auch dezentrale Bibliotheken genannt, in fünf Abteilungen gegliedert: Geistes- und Kulturwissenschaften, Human- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften sowie Theologie. Sammelauftrag Der jeweilige Sammelauftrag der einzelnen Fachbereichsbibliotheken umfasst die Beschaffung von Informationsträgern aus den entsprechenden Wissenschaftsdisziplinen des Fachbereiches. Die Hauptaufgaben der Fachbereichsbibliotheken beinhalten die Beschaffung, Erschließung und Bereitstellung aller zur Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgaben erforderlichen Medien. Der Kontinuität in der Anschaffung von aktuellen Informationsmedien kommt ebenfalls ein wichtiger Stellenwert zu. Durch das insgesamt breite Sammelspektrum können die einzelnen Fachbereichsbibliotheken Schwerpunkte setzen. Spezialsammlungen ergänzen zusätzlich die Bestände. Vernetzung von Informationen Fachliche Kompetenz und Vermittlung von Informationen werden an den Fachbereichsbibliotheken groß geschrieben. Die BibliothekarInnen und BibliotheksmitarbeiterInnen stehen den LeserInnen auch bei der Vermittlung von modernen Recherche- und Informationsstrategien zur Verfügung. Durch die Kooperationen der Fachbereichsbibliotheken untereinander, mit wissenschaftlichen Bibliotheken in ganz Österreich sowie mit weiteren Einrichtungen des Bibliotheks- und Archivwesens in Europa und den USA erfolgt ein reger interdisziplinärer Austausch von Informationen, Recherchestrategien und neuen Tools. Regelmäßig veranstaltete Schulungen vor Ort geben den BenutzerInnen die Möglichkeit, ihre Fachbereichsbibliothek kennen zu lernen. Magazin- und Präsenzbibliotheken Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte hat jede Fachbereichsbibliothek eine individuelle Aufstellung ihrer Bestände. Man unterscheidet generell zwischen einer Präsenz- und Magazinbibliothek. Präsenzbibliotheken erfordern die Anwesenheit der LeserInnen, die Werke können nur vor Ort genutzt werden, Magazinbibliotheken bieten dagegen die Möglichkeit, Werke mit nach Hause zu nehmen. Dabei unterscheiden sich die Fachbereichsbibliotheken wiederum in Einrichtungen mit Entlehnservice und eingeschränktem Entlehnservice (Wochenendentlehung). Genauere Informationen dazu sind auf der jeweiligen Homepage zu finden. Service Alle Fachbereichsbibliotheken bieten Zugriff auf den OPAC (Online Public Access Catalogue) der Universitätsbibliothek. Zum Großteil sind die Bestände der einzelnen Bibliotheken in Teilkatalogen erfasst und die BenutzerInnen haben die Möglichkeit, von zuhause aus über die Homepage im Online-Katalog zu recherchieren, zu bestellen und die eigenen Ausleihen zu verwalten. Die Altbestände werden sukzessive elektronisch erfasst und somit in Zukunft ebenso über den OPAC recherchierbar sein. Mag. Martina Payr ist Leiterin der Fachbereichsbibliothek Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universitätsbibliothek Wien. |



