E-Learning: Recht und Forschung |
| Veranstaltungen, eLearning |
| Redaktion am 8. November 2005 |
Forschungen zu Blended Learning und Rechtsfragen des E-Learning stehen im Mittelpunkt des 11. Business Meetings des Forums Neue Medien, das von 10. bis 11. November an der Universität Wien stattfindet. |
E-Learning im hochschuldidaktischen Unterricht konnte nicht zuletzt durch die langjährige Initiative "Neue Medien in der Lehre" des Wissenschaftsministeriums an den Universitäten verankert werden. Immer mehr österreichische Forschungsteams sind auch an EU-Projekten zu E-Learning beteiligt, einzelne Einrichtungen und Universitäten bemühen sich mit eigenen Schwerpunkten zudem um eine Bündelung ihrer Forschungsaktivitäten ? an der Universität Wien läuft etwa seit 2003 das Strategieprojekt "Neue Medien in der Lehre an der Universität Wien". Was allerdings vielfach fehlt, ist der Rückfluss der Ergebnisse in die Praxis über die eigene Institution hinaus ? mangelnde Koordination führen die Veranstalter des halbjährlich stattfindenden Business Meetings, das Forum Neue Medien, als Grund dafür an. Der Austausch über neueste Forschungen und Ergebnisse stehen daher im Mittelpunkt der Konferenz, die von Dr. Charlotte Zwiauer und Petra Oberhuemer, MAS M.Sc. vom Projektzentrum Lehrentwicklung mitorganisiert wurde.
Donnerstag: Blended Learning
Am ersten Tag dreht sich das Programm der Tagung, die einen Einblick in die einschlägige Forschungslandschaft eröffnen und den TeilnehmerInnen eine erste Orientierung über internationale Entwicklungstrends bieten will, um Blended Learning (Mischform zwischen E-Learning und persönlicher Anwesenheit im Unterricht). Das Hauptreferat zu Forschungsfragen und Perspektiven von Blended Learning hält Heinz Mandl, Pädagogik- und Psychologie-Professor an der Universität München (Donnerstag, 10. November, 13.15 Uhr). Anschließende Workshops und Referate bieten Informationen zu Themen wie "Verständlich Schreiben", diskutieren über Möglichkeiten und Grenzen von Blended-Learning-Szenarien oder stellen verschiedene Projekte vor, zum Beispiel zum Einsatz von Blended Learning in der Dermatoonkologie oder der Behindertenarbeit.
Freitag: Alles was Recht ist
Der zweite Konferenztag ist der wichtigen Frage des Rechts gewidmet. Lehrende und auch die Hochschulverwaltung sind zunehmend mit urheber- und datenschutzrechtlichen Fragen konfrontiert. Wie schützt man geistiges Eigentum? Darf man digitalisierte Seiten eines Buches ins Netz stellen? Wer darf was downloaden? Wer haftet für den Inhalt externer Links? Die deutsche Juristin Janine Horn informiert in ihrem Vortrag (Freitag, 11. November, 9.15 Uhr) über das Rechtsportal "el.la ? Rechtsfragen des eLearning ? eLearning and Law". Das vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Projekt vermittelt allgemein verständliche Rechtsinformationen zur Vermeidung von Verletzung Dritter und zur Sicherung eigener Rechte. |
