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eLearning-Teamwork an der Universität Wien |
| eLearning |
| Dieter N. Unrath (Redaktion) am 28. Oktober 2003 |
Damit die Einführung von eLearning an der Universität Wien reibungslos funktionieren kann, ist die Zusammenarbeit zwischen dem Projektzentrum Lehrentwicklung und der Personalentwicklung mit dem Zentralen Informatikdienst wichtig. Während die beiden Zentren das didaktische Know-how einfließen lassen, betreut der ZID die technische Seite. |
Zusammenarbeit Lehrentwicklung, Personalentwicklung und ZID Wie wichtig Teamwork ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass bei eLearning die Didaktik ohne die Technik nicht auskommt und umgekehrt. So werden gemeinsam Schulungen zur Stärkung der Medienkompetenz der Lehrenden und Studierenden durchgeführt. "Die Komplexität von eLearning verlangt, dass wir sowohl mit der Personalentwicklung als auch mit dem Zentralen Informatikdienst zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung soll das Ziel haben, strukturelle Veränderungen der universitären Lehre mitzudenken und mitzuplanen. Dazu soll eine Stärkung der Kompetenz der Lehrenden, insbesondere die Medienkompetenz berücksichtigt werden", meint ao. Univ.-Prof. Dr. Alois Ecker vom Projektzentrum Lehrentwicklung. Letztendlich wird damit Nachhaltigkeit erreicht, denn eLearning ist längerfristig nur erfolgreich, wenn eine Weiterqualifizierung der Lehrenden mitbetrieben wird. "Wir sind froh, dass es so gut klappt", freut sich Ecker. Dass die Zusammenarbeit zwischen allen Teilnehmern funktioniert, wird auch von Dipl.-Ing. Dr. Herbert Stappler, der im Bereich eLearning am ZID arbeitet, bestätigt: "Wir lernen viel voneinander und gewinnen gegenseitiges Verständnis für Wünsche und Probleme des Anderen." ILIAS Der Zentrale Informatikdienst liefert den technischen Support bei der Etablierung von eLearning an der Universität Wien. Grundsätzlich ist das Datennetz der Universität Wien sehr leistungsfähig. Dennoch stellt die Größe und Vielfalt der Universität Wien eine besondere Herausforderung dar: "Systeme, die an kleineren Universitäten durchaus erfolgreich sein können, skalieren meist nicht mit der großen Zahl von Studierenden und Lehrveranstaltungen an der Universität Wien. Hier müssen die Computersysteme auch einem extremen Massenbetrieb standhalten, die eLearning-Plattformen sind voll mit unseren Internet-Services für die Studierenden und den bestehenden Applikationen der Studienverwaltung zu integrieren", erklärt Dr. Peter Rastl, der Direktor des ZID. "Support Neue Medien" Damit die Lehrenden und Studierenden im Rahmen von ILIAS optimal betreut werden können, wurde eine Anlaufstelle am ZID geschaffen. Das Büro "Support Neue Medien" kümmert sich um organisatorische und technische Probleme. Derzeit arbeiten dort zwei Mitarbeiter halbtags, die auch Sprechstunden halten und Schulungen durchführen. "Welchen Support ich geben muss, hängt von der Anzahl der Studierenden in der Lehrveranstaltung und von der Veranstaltung selbst ab. Diese Unterstützung ist aber auf jeden Fall sehr aufwendig", sagt Stappler. (du) Projektzentrum Lehrentwicklung |
