![]() (von li nach re:) Prof. Dieter Euler, Mag. Andrea Ecker (BMWK), Vizerektor Arthur Mettinger, Prof. Ilse Schrittesser, Dr. DI Herbert Stappler, Dekanin Prof. Christiane Spiel Projektzentrum Lehrentwicklung eLearning Center 2. Tag der Neuen Medien: Strategien und Visionen |
Ergebnisse des 2. Tags der Neuen Medien |
| Studium/Lehre, eLearning |
| Gastbeitrag des Projektzentrums Lehrentwicklung am 7. Dezember 2004 |
Unter dem Motto "eLearning: Strategien und Visionen" wurde im November 2004 an der Universität Wien der 2. Tag der Neuen Medien veranstaltet. Die Vorträge und Diskussionen verdeutlichten das hohe Niveau der im letzten Jahr erfolgten Positionierung der Universität Wien in diesem Bereich. |
Zum einen wurden in Vorträgen und Workshops der didaktische und technische Support für Lehrende und Studierende inkl. der universitätsweiten eLearning Plattform WebCT Vista sowie von Lehrenden entwickelte Modelle von eLearning-Lehrveranstaltungen präsentiert. Zum andern wurde in den Vorträgen und der Paneldiskussion aufgezeigt, wie die Einführung von eLearning mit Fragen der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung der Lehre verknüpft ist und eLearning vielfach den Einstieg in komplexe Innovationsprozesse auslöst. Zukunft: Ausdifferenzierung, Koppelung an Qualitätsentwiclung Dieter Euler (Universität St. Gallen, Swiss Center for Innovations in Learning) und Peter Stucki (Universität Zürich, Swiss Virtual Campus) berichteten über internationale Erfahrungen mit eLearning. Sie trugen mit dazu bei, gemeinsam mit der Universitätsleitung, der Vertretung des Bildungsministeriums und den eExpertInnen der Universität Wien, VertreterInnen der Studierenden sowie dem Umsetzungsteam der Lehrentwicklung und des Zentralen Informatikdienstes die bisherigen Ergebnisse zu reflektieren und die Strategien für die nächste Phase zu konsolidieren. Die künftigen Schwerpunkte werden in der Ausdifferenzierung der eLearning-Einführung nach Studienphasen und der Koppelung an Prozesse der Qualitätsentwicklung in der Lehre liegen. Mehrwert von eLearning Der Mehrwert des eLearning - die Qualitätsverbesserung der Lehre und die Förderung von eKompetenzen - stellten einen wichtigen Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen dar. Vorgestellt wurden zudem Modelle zum Aufbau didaktischer Kompetenzen für Lehrende und Grundlagen der didaktischen Wissensorganisation mittels Web-Didaktik. Darüber hinaus skizzierten ExpertInnen Überlegungen zur Möglichkeit eines digitalen Content-Management an der Universität Wien: Eine notwendige Maßnahme zur Sicherung der Nachhaltigkeit von eLearning an der Universität Wien ist die Entwicklung eines integrierten Konzeptes für den Umgang (Erstellen, Verwalten, Archivieren etc.) mit digitalem Content. Der Nutzen einer entsprechenden Contentstrategie liegt u.a. im verbesserten Zugang zu effizient erschlossenen Inhalten und deren systematischer Integration in digitale Lernumgebungen. Erste Maßnahmen zur Umsetzung, wie z.B. die Ausarbeitung eines adäquaten Metadatenkonzeptes zum Aufbau einer digitalen Bibliothek für die Universität Wien sowie Ausblicke zu weiteren relevanten Aufgabenbereichen (Langzeitarchivierung, Rechtsfragen etc.) wurden vorgestellt. Unterschiedliche Modelle von eLearning-basierten Lehrveranstaltungen ? wie die Vorlesung oder das forschungsorientierte Seminar - wurden in Workshops als 'good practice'-Beispiele mit interessierten Lehrenden diskutiert. Resümierend betonte Vizerektor Arthur Mettinger das "Bündnis der Innovatoren", das sich mit der Implementierung von eLearning auf unterschiedlichsten Ebenen mit einer gemeinsamen Zielausrichtung für die Etablierung von Qualitätsprozessen in der Lehre einsetzt. Abstracts und PowerPoint-Folien der Vorträge und Workshops demnächst unter http://elearningcenter.univie.ac.at. |

