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Das Team von BIN-NET: 1. Reihe (v. l.): E. Lauk (Wien), J. Dziechciarz (Wroclaw), M. Schmidt-Dengler (Wien), E. Losiewicz (Wroclaw), E.-T. Miron (Wien), A. M. Stanescu (Bukarest), A. Sarkisyan (Svishtov), H. Duncan (Dublin), B. Mnozil (Wien); 2. Reihe (v. l.): A. Mettinger (Wien), D. Karagiannis (Wien), H.-G. Fill (Wien), I. Bessenyei (Sopron), G. Haring (Wien), M. Gregus (Bratislava), J. Lischka (Wien), J. Wielki (Wroclaw).


BIN-NET Institut für Knowledge and Business Engineeringder Fakultät für Informatik Homepage von Dimitris Karagiannis
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"Fast eine Jobgarantie" mit BIN-NET
Joint-Degree-Studien an der Universität Wien, Studium/Lehre
Simone Kremsberger (Redaktion) am 30. März 2006

Europa braucht WirtschaftsinformatikerInnen, ist Dimitris Karagiannis überzeugt. Der Leiter des Instituts für Knowledge and Business Engineering ist Koordinator von BIN-NET, einem Joint-Master-Programm in Wirtschaftsinformatik, das im kommenden Wintersemester starten soll.

"Wirtschaftsinformatik ist im deutschsprachigen Raum sehr verbreitet", sagt O. Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis vom Institut für Knowledge and Business Engineering. "Wir wollen  den Gedanken, Wirtschaft und Informationstechnologie zusammenzubringen, auch in die neuen EU-Länder im Osten Europas tragen und dabei vom Fachwissen der KollegInnen in den osteuropäischen Ländern profitieren."

Wirtschaftsinformatik-Netzwerk in Europa


Und das im Rahmen von BIN-NET (Business Informatics Network in Common Europe), einem Joint-Master-Programm in Wirtschaftsinformatik, das seit Oktober 2004 mit neun Partneruniversitäten in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Rumänien sowie Irland und Portugal entwickelt wird und im Wintersemester 2006/07 starten soll.

IT plus Anwendung


"Informatik ist eine 'commodity' wie Strom", meint Karagiannis. "Die Produktion allein ist kein 'added value' mehr. Die Frage ist, wie wende ich das an, damit es der Volkswirtschaft etwas bringt." IT plus Anwendung steht also auf dem Lehrplan des Joint-Master-Programms. Genauer: Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement und Wahlfächer aus benachbarten Bereichen - zum Beispiel aus Wissenschaftstheorie, empfiehlt der Professor.

Kulturelle und sprachliche Bereicherung


An der Universität Wien kann man bislang Wirtschaftsinformatik als Bachelor- und als Magisterstudium studieren. Der Mehrwert von BIN-NET? "Die TeilnehmerInnen werden an mindestens drei Universitäten jeweils mindestens ein Semester lang studieren. Der Unterricht findet auf Englisch statt, beim Studium an einer Partneruniversität wird die nationale Sprache in einem Kurs erlernt." Begleitend wird auch E-Learning geboten, aber: "Wir möchten auch die Kultur vermitteln, mit E-Learning geht das nicht. Das Studium soll kulturelle und sprachliche Bereicherung sein", so Karagiannis.

Start mit Wien, Bratislava und Dublin


30 TeilnehmerInnen werden nach ihren Leistungen - gute Noten, Bachelorarbeit und Sprachkenntnisse - ausgewählt. Start ist in Wien, die Comenius Universität in Bratislava und die Dublin City University sind von Beginn an dabei. Die weiteren Partneruniversitäten werden, sobald die Verleihung des Joint Degrees rechtlich abgeklärt ist, einsteigen.

Gute Jobchancen für AbsolventInnen


Die AbsolventInnen des Programms werden auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen haben: Mit fachlichem Wissen aus den Disziplinen Informatik und Betriebswirtschaft, Sprach- und Kulturkenntnissen im für die österreichische Industrie hochinteressanten osteuropäischen Markt haben sie "fast eine Jobgarantie, wenn sie das Studium erfolgreich abschließen", meint Karagiannis. (sk)

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