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Projektzentrum Genderforschung
Projektzentrum Frauenförderung
Feministische Wissenschaft und Uni-Autonomie
Internationaler Frauentag
Michaela Hafner (Redaktion) am  1. März 2004

Am Freitag, 5. März 2004 laden die Projektzentren Genderforschung und Frauenförderung unter dem Titel "Feministische WissenschafterIn und Uni-Autonomie" zu einer Podiumsdiskussion, an der auch Vizerektor Arthur Mettinger und Vizerektorin Martha Sebök teilnehmen.

Wie viele Lehrende der Universität Wien hielten im vergangenen Semester Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Gender Studies ab? Wie verteilt sich das Sonderkontingent für Frauen- und Geschlechterforschung auf die einzelnen Fakultäten der Universität Wien? Diese und andere Fragen können anhand des neuen Datenmaterials beantwortet werden, das vom Projektzentrum Genderforschung erhoben, gesammelt, dokumentiert und analysiert wurde und kommenden Freitag erstmals präsentiert wird. Podiumsdiskussion Anschließend an die Präsentation der Daten findet eine Podiumsdiskussion statt, an der VertreterInnen der Universität Wien, der ÖH und des BMBWK teilnehmen. Zunächst soll versucht werden, das neu zu definierende Verhältnis zwischen Ministerium und autonomen Universitäten für den Bereich der Frauenförderung auszuloten. Ein Themenblock wird sich um die Geschlechterforschung an der Universität Wien drehen, wobei der Status quo, zukünftige Projekte (etwa das geplante Masterstudium Genderforschung), Visionen (Genderprofessuren) und konkrete Maßnahmen diskutiert werden sollen. Die rechtliche und finanzielle Verankerung der Gender Studies soll ebenso zur Sprache kommen wie die Frage nach der künftigen Verwendung des so genannten "Frauentopfs", aus dem genderspezifische Lehrveranstaltungen teilweise finanziert werden. Diskutiert werden soll weiters die Vernetzung und Community-Bildung von feministischen Wissenschafterinnen, wobei auch Förderungen, Publikations- und Stipendienmöglichkeiten und das schon seit längerem angedachte Wissenschafterinnenhaus besprochen werden sollen. Zuletzt sind die DiskussionsteilnehmerInnen aufgefordert, frauenfördernde bzw. frauendiskriminierende Parameter in der Universitätsorganisation (Seilschaften/Mentoring, finanzielle Anzreizsysteme etc.) anzusprechen. Anschließend an die Diskussion bitten die Projektzentren zu einem Buffet, die musikalische Untermalung kommt vom Ensemble Nusgidu. (mh) Podiumsdiskussion "Feministische WissenschafterIn und Uni-Autonomie"

Freitag, 5. März 2004, 18 Uhr
Vortragsraum des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (Kapelle)
Universitätscampus Durchgang Hof 1/Hof 2
Spitalgasse 2, 1090 Wien

Es diskutieren: Nikolaus Benke (Professor für Römisches Recht und Koordinator des Schwerpunktes "Legal Gender Studies"), Waltraud Ernst (Philosophin, Habilitantin, Mitglied der IG Externe LektorInnen), Elisabeth Günther (Frauenreferentin der ÖH), Arthur Mettinger (Vizerektor Lehre und Internationales), Roberta Schaller-Steidl (BMBWK, Geschäftsführerin des Frauenpolitischen Beirates für Universitäten), Martha Sebök (Vizerektorin Personalwesen und Frauenförderung) Moderation: Marlen Bidwell-Steiner (Projektzentrum Genderforschung)  

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