Vier der 14 Wissenschafterinnen, denen in der Kuratoriumssitzung am 24. November 2008 ein Firnberg- oder Richter-Stipendium des FWF zuerkannt wurde, werden ihre Forschung an der Universität Wien durchführen, zwei der ausgezeichneten Nachwuchswissenschafterinnen an der Fakultät für Mathematik.
Hertha-Firnberg-Programm
Das Postdoc-Programm "Hertha Firnberg" des FWF fördert Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere. In der zweiten Vergaberunde wurden insgesamt acht neue Firnberg-Stellen an hochqualifizierte Nachwuchswissenschafterinnen vergeben.
Zwei der Stipendiatinnen werden ihre Postdoc-Stelle an der Universität Wien antreten:
Katharina Rebay, Institut für Ur- und Frühgeschichte Thema: Körper und Identitäten der späten Urgeschichte Mitteleuropas
Rada Maria Weishäupl, Fakultät für Mathematik Thema: Nichtlineare Schrödinger-Gleichung: Simulation und Anwendung Rada Maria Weishäupl erhielt 2007 das L'Oréal-Stipendium "For Women in Science".
Die weiteren Firnberg-Stipendiatinnen sind: Sabrina Büttner (Universität Graz), Alma del Carmen Fernandez Gonzalez (TU Wien), Brigitte Pertschy (Universität Graz), Marcela Van Loo (Boku), Nicole Wopfner (Universität Salzburg), Sonja Zehetmayer (Medizinische Universität Wien)
Elise-Richter-Programm
Das Elise-Richter-Programm richtet sich an Senior-Postdoc-Wissenschafterinnen. Ziel ist die Qualifikation zur Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur. Von den insgesamt sechs Elise-Richter-Stipendien, die nun vergeben wurden, gingen zwei an Spitzenforscherinnen der Universität Wien:
Anna Babka, Institut für Germanistik Thema: Notwendige Verschränkungen oder Postcolonial-Queer Anna Babka hat noch bis Ende des Jahres ein Hertha-Firnberg-Stipendium an der Universität Wien inne, siehe Artikel "Literaturtheorie zwischen schwarz und weiß". Johanna Michor, Fakultät für Mathematik Thema: Langzeitverhalten von Solitongleichungen Johanna Michor war 2007 im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums am Imperial College London, siehe "Vienna mailing to ... London". 2008 war sie, ebenfalls im Rahmen des Schrödinger-Stipendiums, am Courant Insitute der New York University in Manhattan tätig.
Weitere vier Elise-Richter-Stellen erhielten: Karin Fackler (TU Wien), Daniela Kloo (Universität Salzburg), Ulrike Tischler-Hofer (Universität Graz), Ana Sokolova (Universität Salzburg).
2008 vergab der FWF insgesamt 26 Stellen im Bereich Frauenförderung, davon forschen insgesamt vier Hertha-Firnberg- und fünf Elise-Richter-Stipendiatinnen an der Universität Wien. (mh)
Alle an der Universität Wien durchgeführten Projekte werden in den nächsten Monaten in der Online-Zeitung bzw. im Forschungsnewsletter vorgestellt. |