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Mathematikerin Rada Maria Weishäupl (Firnberg-Stipendium)


Germanistin Anna Babka (Richter-Stipendium)


Mathematikerin Johanna Michor (Richter-Stipendium)


Wissenschaftsfonds FWF "2 neue Hertha-Firnberg- und 3 Elise-Richter-Stellen an der Universität Wien", Juli 2008
Firnberg-/Richter-Programm: 4 neue Stellen an der Universität Wien
Hertha-Firnberg-Programm, Elise-Richter-Programm
Redaktion am 27. November 2008

Vor kurzem vergab der Wissenschaftsfonds FWF 14 neue Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stipendien für hochqualifizierte Wissenschafterinnen. Zwei der acht Firnberg-Stellen und zwei der sechs Richter-Stellen werden an der Universität Wien angesiedelt sein.

Vier der 14 Wissenschafterinnen, denen in der Kuratoriumssitzung am 24. November 2008 ein Firnberg- oder Richter-Stipendium des FWF zuerkannt wurde, werden ihre Forschung an der Universität Wien durchführen, zwei der ausgezeichneten Nachwuchswissenschafterinnen an der Fakultät für Mathematik.

Hertha-Firnberg-Programm

Das Postdoc-Programm "Hertha Firnberg" des FWF fördert Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere. In der zweiten Vergaberunde wurden insgesamt acht neue Firnberg-Stellen an hochqualifizierte Nachwuchswissenschafterinnen vergeben.

Zwei der Stipendiatinnen werden ihre Postdoc-Stelle an der Universität Wien antreten:

Katharina Rebay, Institut für Ur- und Frühgeschichte
Thema: Körper und Identitäten der späten Urgeschichte Mitteleuropas

Rada Maria Weishäupl, Fakultät für Mathematik
Thema: Nichtlineare Schrödinger-Gleichung: Simulation und Anwendung
Rada Maria Weishäupl erhielt 2007 das L'Oréal-Stipendium "For Women in Science".

Die weiteren Firnberg-Stipendiatinnen sind: Sabrina Büttner (Universität Graz), Alma del Carmen Fernandez Gonzalez (TU Wien), Brigitte Pertschy (Universität Graz), Marcela Van Loo (Boku), Nicole Wopfner (Universität Salzburg), Sonja Zehetmayer (Medizinische Universität Wien)

Elise-Richter-Programm

Das Elise-Richter-Programm richtet sich an Senior-Postdoc-Wissenschafterinnen. Ziel ist die Qualifikation zur Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur. Von den insgesamt sechs Elise-Richter-Stipendien, die nun vergeben wurden, gingen zwei an Spitzenforscherinnen der Universität Wien:

Anna Babka, Institut für Germanistik
Thema: Notwendige Verschränkungen oder Postcolonial-Queer
Anna Babka hat noch bis Ende des Jahres ein Hertha-Firnberg-Stipendium an der Universität Wien inne, siehe Artikel "Literaturtheorie zwischen schwarz und weiß".
 
Johanna Michor, Fakultät für Mathematik
Thema: Langzeitverhalten von Solitongleichungen
Johanna Michor war 2007 im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums am Imperial College London, siehe "Vienna mailing to ... London". 2008 war sie, ebenfalls im Rahmen des Schrödinger-Stipendiums, am Courant Insitute der New York University in Manhattan tätig.

Weitere vier Elise-Richter-Stellen erhielten: Karin Fackler (TU Wien), Daniela Kloo (Universität Salzburg), Ulrike Tischler-Hofer (Universität Graz), Ana Sokolova (Universität Salzburg).

2008 vergab der FWF insgesamt 26 Stellen im Bereich Frauenförderung, davon forschen insgesamt vier Hertha-Firnberg- und fünf Elise-Richter-Stipendiatinnen an der Universität Wien. (mh)

Alle an der Universität Wien durchgeführten Projekte werden in den nächsten Monaten in der Online-Zeitung bzw. im Forschungsnewsletter vorgestellt.

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