![]() Marie Rodet, Afrikawissenschafterin ![]() Marie Rodet mit den Einwohnern des Dorfes Satadougou (heute: Tintiba) Institut für Afrikawissenschaftender Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät Forschungsnewsletter Juni 2009: Steinzeit-Kalender: Wenn im Osttor die Sonne aufgeht ... Lernen im Alter: SeniorInnen und ihre Lebens(t)räume |
Fluchtstrategien der westafrikanischen SklavInnen |
| Forschungsprojekte, Hertha-Firnberg-Programm |
| Pamela Paulic (Redaktion) am 15. Juni 2009 |
Westafrikanische SklavInnen nützten am Anfang des 20. Jahrhunderts soziale und familiäre Netzwerke in ihren Fluchtstrategien zur Erlangung der Freiheit von der Sklaverei. Im Rahmen des Projekts "Gender, Migration und Sklaverei in Mali/Westafrika" untersucht die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Marie Rodet von der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät die komplexen Zusammenhänge zwischen Gender, Migration und Mobilität. Schauplatz ihrer Forschungen ist die Region Kayes im westafrikanischen Staat Mali in den Jahren 1890 bis 1920. |
Die Sklaverei wurde in Mali offiziell im Jahr 1905 von der französischen Kolonialherrschaft wie in ganz Französisch-Westafrika abgeschafft. Die Praxis der Sklaverei war jedoch im westafrikanischen Staat bis zur Unabhängigkeit Malis im Jahr 1960 sehr verbreitet. Die Folgen der Sklaverei sind noch bis heute sichtbar. |


