| Artikel über Patrizia Giampieri-Deutschs Forschung: "Ein Abstecher ins Bewusstsein" |
Symposium über den interdisziplinären Freud |
| Veranstaltungen, 150. Geburtstag Freuds |
| Redaktion am 16. Oktober 2006 |
Mit dem "interdisziplinären" Sigmund Freud beschäftigt sich am Dienstag, 17. Oktober, die Tagung "Sigmund Freud's Pioneering Approach to Mind, Brain and Behaviour", die von der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft und der Fakultät für Lebenswissenschaften gemeinsam mit der Akademie der Wissenschaften organisiert wird. ForscherInnen und PsychoanalytikerInnen setzen sich aus Anlass von Freuds 150. Geburtstages mit der gegenwärtigen Bedeutung der Psychoanalyse auseinander. |
Auch Personen aus anderen Disziplinen sollen Freud würdigen, wünschte sich die Psychoanalytikerin und Psychoanalyseforscherin Patrizia Giampieri-Deutsch vom Institut für Philosophie bei einer Pressekonferenz am Vortag der Konferenz "Sigmund Freud's Pioneering Approach to Mind, Brain and Behaviour". Damit soll gezeigt werden, dass die Psychoanalyse nicht nur eine Therapie, sondern auch eine Wissenschaft sei, so Giampieri-Deutsch. So sei etwa Freud selbst "Neurowissenschafter, in der Philosophie gut ausgebildet und kein Neuling in der Theorie der Wissenschaften" gewesen. Seine Vergangenheit als Neurowissenschafter habe er auch in seine Arbeit integriert. Allerdings sei die Neurowissenschaft selbst damals nicht in der Lage gewesen, Brücken zu einer Theorie des Mentalen zu schaffen ? wie dies heute etwa durch die "Neuro-Psychoanalyse" geschieht, die in einem Vortrag von Fred Levin (Chicago Institute for Psychoanalysis) beleuchtet wird. |
