| |
In der UNICA hat die EU-Erweiterung schon 1990 stattgefunden |
| EU-Erweiterung |
| Gastbeitrag von Maria Schmidt-Dengler am 9. März 2004 |
Das Netzwerk der europäischen Hauptstadtuniversitäten UNICA (UNIversities of the CApitals of Europe) wurde 1990 gegründet und zählte von allen Anfang an Universitäten der Hauptstädte jener Länder zu ihren Mitgliedern, die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beitreten werden. |
Diese Orientierung auf das je größere Europa war mit ein Anreiz für die Universität Wien, der Einladung, diesem Netzwerk beizutreten, Folge zu leisten. Die UNICA bietet eine Diskussionsplattform für MitarbeiterInnen der Büros für Internationale Beziehungen (IROs), der RektorInnen und VizerektorInnen der Mitgliedsuniversitäten und ist eine gefragte Ansprechpartnerin für die Generaldirektion Bildung und Kultur der EU - sei es bei der Neuorganisation des ERASMUS-Programmes, für das Pilotprojekte SIGMA (Thematische Netzwerke) oder wenn es um die Präsentation von GRUNDTVIG (Lebensbegleitendes Lernen) geht. Die UNICA hat zur Zeit 35 Mitglieder in 30 Staaten Europas - von Reykjavik bis Nicosia, von Lissabon bis Tallin. Mit vielen ist die Universität Wien durch gesamtuniversitäre Partnerschaften aus der Zeit vor 1991 eng verbunden (Berlin-Humboldt, Bratislava, Budapest, Prag, Warschau). Diese mehrfach geknüpften Netze unterstützen ganz wesentlich die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und des Austauschs von Lehrenden und Studierenden (SOKRATES/ERASMUS) sowie von Verwaltungspersonal. Hauptstädte sind in hohem Maß Ziel von Immigration, daher hat sich das Netzwerk die Erforschung und Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und jeglicher Diskriminierung in besonderem Maße zum Ziel gesetzt und sich in einer eigenen Erklärung verpflichtet, diesen Phänomenen in den eigenen Institutionen nicht nur keinen Raum zu geben, sondern aktiv zu ihrer Minderung beizutragen. Aktivitäten und Projekte Science Parks und Großstadtprobleme sind Themen weiterer gemeinsamer Arbeitsgruppen. Ein interdisziplinäres Forschungs- und Lehrkonzept zum Thema Sucht, das auch besonders Hauptstädte als Großstädte betrifft, ist geplant ("Addiction at UNICA"). Eine der jüngsten Aktivitäten ist das von Vizerektor Arthur Mettinger initiierte "Bologna-Laboratory", das der Universität Wien ermöglichen wird, bei der Entwicklung des europäischen Hochschulraumes eine aktive Rolle zu spielen. UNICA-Masters könnten diesen exemplarisch innerhalb und außerhalb Europas (ERASMUS MUNDUS) repräsentieren. Seit 2000 ist Vizerektor Arthur Mettinger Mitglied des Steering Committee und seit 2004 Präsident der UNICA. Maria Schmidt-Dengler arbeitet im Büro für Internationale Beziehungen und ist UNICA-Kontaktperson der Universität Wien. UNICA Neuorganisation des ERASMUS-Programmes SIGMA (Thematische Netzwerke) GRUNDTVIG (Lebensbegleitendes Lernen) Mitglieder SOKRATES/ERASMUS Verwaltungspersonal Erklärung Science Parks Großstadtprobleme UNICA Studierendenkonferenz UNICA Studierenden-Konferenz in Amsterdam Bologna-Laboratory ERASMUS MUNDUS |
